Sportfotografie

In der Sportfotografie muss es entsprechend der actiongeladenen Szenen vor der Kamera schnell gehen. Auch, wenn der Zufall in der Sportfotografie vielfach Regie führt, so sollte man sich als Fotograf im Vorfeld überlegen, was man einfangen möchte. Dazu ist es ratsam, die Location zu kennen und, wenn möglich, sich den gewünschten Standpunkt zu sichern. In der Sportfotografie lassen sich – auch, wenn aus der Hand fotografiert wird – Verwackler vermeiden, indem eine standfeste Position gewählt wird und nicht mit lang ausgestreckten Armen fotografiert wird. Machen Sie einfach mal im Vorfeld einen Test, wie verwacklungsfrei Sie Ihre Kamera mit ausgestrecktem Armen halten können – eigentlich gar nicht. Einbeinstative kommen in der Sportfotografie übrigens bevorzugt zum Einsatz. Der Serienbildmodus ist in der Sportfotografie Pflicht, denn er erhöht die Wahrscheinlichkeit, den entscheidenden Moment auch wirklich eingefangen zu haben. Wichtig ist natürlich, dass man auch genügend Platz auf der Speicherkarte hat. Als Fotograf müssen Sie quasi schneller als der Sportler sein, weshalb die Verschlusszeit so kurz wie nur möglich zu wählen ist und Zeiten von über 1/500 Sekunde vermieden werden sollten.

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2013

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