Externe Blitzgeräte - TTL-Technologie

Was sich in den letzten Jahren in der Blitzlichttechnologie alles getan hat, ist beeindruckend. Umständliche und mitunter sehr komplizierte Berechnungen gehören der Vergangenheit an – im Automatikmodus bestimmt das Blitzsystem die korrekte Lichtmenge. Noch besser – weil präziser – ist die TTL-Technologie (Through The Lens). Durch das Objektiv wird die reflektierende Lichtmenge analysiert. In der Regel arbeitet der Blitz so lange, bis die Szenerie korrekt belichtet ist. Noch ausgefeilter geht es bei Blitzgeräten zu, die die benötigte Lichtmenge mithilfe eines Vorblitzes ermitteln. Auch, wenn die technischen Optimierungen immer weiter fortschreiten, so kann es auch trotz TTL zu Fehlbelichtungen kommen. Grund dafür ist, dass die Belichtungsmessung in der Regel auf ein mittleres Grau festgelegt ist. Dies kann dazu führen, dass zum Beispiel ein Sandstrand auch mal zu dunkel erscheint, weil der Blitz zu früh abgeschaltet wird. Bei dunklen Flächen tritt der gegenteilige Effekt auf. Verhindern lässt sich dies durch die sogenannte Blitzbelichtungskorrektur. Wird diese in den positiven Bereich verschoben, wird eine größere Menge Blitzlicht abgegeben und – um bei unserem Beispiel zu bleiben – der Sandstrand wirkt heller.

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2014

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