Landschaften im Panoramaformat

Das Panoramaformat entspricht unseren Sehgewohnheiten, denn das menschliche Auge ist sozusagen auf Weitblick ausgelegt. Gerade Landschaften wie Felder, Wiesen und Küsten bieten sich für das Panoramaformat an – dieses entfaltet übrigens seine Wirkung erst richtig im Druck und weniger in der Bildschirmdarstellung. Wie so oft in der Fotografie führen auch in der Panoramafotografie viele Wege zum Ziel. Profifotografen setzen auf Panoramaköpfe, die die Einstellung rund um den Nodalpunkt eines Motivs ermöglichen und dadurch eine präzise Überlappung der Einzelbilder garantieren. Inzwischen gibt es auch immer mehr Kameras, die mit einer Panoramafunktion ausgestattet sind. Wie gut diese ist, hängt vom Kameramodell ab und lässt sich somit nicht allgemeingültig sagen. Auch einige Smartphones verfügen über diese Option – hier darf man allerdings an das Panorama nicht zu große Anforderungen stellen. Aber auch, wenn die Kamera über keine Panoramafunktion verfügt, so kann man sich diesem sehr spannenden Fotothema dennoch stellen. Pflicht ist in jedem Fall ein Stativ, denn nur so ist gewährleistet, dass man in der Waagrechten immer auf einer Linie ist. Bei den Aufnahmen für das Panorama ist darauf zu achten, dass die Überlappung der Einzelaufnahmen bei rund 30 Prozent liegt. Alle Aufnahmen sollten mit ein und derselben Kameraeinstellung erfolgen – die Unterschiede in den Einzelaufnahmen müssen gegeben falls mittels Bildbearbeitung ausgeglichen werden. Die Einzelaufnahmen werden später am Computer zusammengeführt. Auch, wenn es einiger Vorstellungskraft bedarf, so sollte man für die Panoramaaufnahme einen klar definierten Anfangs- und Endpunkt für die Blickführung des Betrachters haben.

Fototipps kurz und prägnant 04 / 2014

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