Lichtzeichnungen

Fotografieren bedeutet mit Licht malen – Lichtzeichnungen könnte als Extremform bezeichnet werden, denn hier kommen Lichtquellen wie beispielsweise Taschenlampen oder aber Laserpointer in absoluter Dunkelheit zum Einsatz. Damit lässt sich alles Denkbare kreieren, man braucht – wenn man nicht alles selbst machen möchte – natürlich Akteure, die die Lichtquellen in Bewegung bringen. Die Kamera gehört bei solchen Langzeitbelichtungen auf ein Stativ, ein Fernauslöser ist ratsam. Als Sensorempfindlichkeit ist ISO 100 ebenso zu empfehlen wie das Abblenden auf 8 oder 11, denn das garantiert ausreichende Schärfentiefe. Die Belichtungszeit liegt bei diesen Einstellungen zwischen 15 und 30 Sekunden. Der Weißabgleich ist entsprechend der verwendeten Lichtquelle vorzunehmen. Bei Taschenlampen fällt die Wahl auf Kunstlicht und bei Laserpointern auf Tageslicht. Ohne manuelles Scharfstellen geht es nicht, denn der Autofokus findet schlichtweg bei Dunkelheit keinen Anhaltspunkt. Der Ausschnitt sollte aus unserer Sicht während der Aufnahme lieber etwas größer gewählt werden – nachträglich kann dieser mittels digitaler Bildbearbeitung angepasst werden.

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2014

1 Bewerten  |  Drucken  |  Weiterempfehlen
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden