Polarisationsfilter - Pflanzen- und Makrofotografie

Polarisationsfilter können durch digitale Bildbearbeitung nicht ersetzt werden, weshalb sie nach wie vor intensiv von Fotografen genutzt werden. In der Pflanzen- und Makrofotografie werden Polarisationsfilter vielfach nicht in Betracht gezogen und das, obwohl sie auch hier überaus gute Dienste leisten. Reflexionen, wie sie auf Pflanzen und Insekten durch Feuchtigkeit auftreten, lassen sich durch Polarisationsfilter vermeiden beziehungsweise reduzieren. Da auch bei einigen Pflanzenarten die „trockenen“ Blätter reflektieren, bietet sich der Einsatz von Polarisationsfiltern auch dann an. Durch Drehen des Polarisationsfilters können Reflexe verstärkt oder geschwächt werden. Durch die Verringerung der Spiegelungen wirken die Farben gesättigter – insbesondere Grüntöne können mitunter unnatürlich wirken. Zu beachten ist beim Einsatz eines Polarisationsfilters, dass er das Licht, das auf den Sensor fällt, um etwa eine Blendenstufe verringert. Die Verschlusszeit verlängert sich dementsprechend. Liegt, wie in Wäldern, keine optimale Lichtsituation vor, so muss man abwägen und gegebenenfalls auf den Polarisationsfilter verzichten.

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2014

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