Schwarzweißfotografie und Weißabgleich

Wie wir schon mehrfach darauf hingewiesen haben, wird dem Weißabgleich vielfach zu wenig Beachtung geschenkt und so auch, wenn im Schwarzweißmodus mit der Digitalkamera fotografiert wird. Hier liegt vielfach die Meinung vor, dass Farbstiche keine Auswirkungen haben, weil ja monochrom fotografiert wird. Dies ist natürlich ein Trugschluss, denn bei der Konvertierung der Farbinformationen in Grautöne machen sich Farbstiche natürlich auch bemerkbar. Also auf den Weißabgleich achten – denn der ist dazu da, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort einzustellen. Die durch das Licht entstehenden Farbstiche werden durch Verschiebung der roten, blauen und grünen Farbkanäle zum Weiß hin ausgeglichen – daher auch der Name Weißabgleich. Das Ergebnis sind in der Regel farbgetreue/farbneutrale Aufnahmen, wenn die Automatiken der Kamera beispielsweise durch Mischlichtsituationen nicht in die Irre geführt werden. Je nach Kameramodell kann der Fotograf zwischen Tageslicht, Kunstlicht, sonnig und wolkig, Halogen-, Blitz- und Glühlampenlicht unterschieden. Bei einigen Kameramodellen versteckt sich der Weißabgleich auch im Menüprogramm.

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2014

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