„Blende 2013“ - Bestechende Halbzeitbilanz

© Blende, Maren Beyer, Der alte Bahnhof Bildgalerie betrachten

© Blende, Maren Beyer, Der alte Bahnhof

Neueste Kameratechnik beflügelt zusätzlich kreatives Spiel

Der Deutsche Zeitungsleser-Fotowettbewerb „Blende“, die seit nahezu 40 Jahren jährliche Gemeinschaftsaktion von Tageszeitungen und der Prophoto GmbH, wartet mit einer sehenswerten Halbzeitbilanz auf. Im Sekundentakt gehen zum weltweit größten Contest für Amateurfotografen aller Altersgruppen Aufnahmen zu den vorgegebenen „Blende“-Themen ein, die einmal mehr ein Beleg für den Spaß an der Fotografie, aber auch für die enorme Schaffenskraft sind. „Blende“ setzt seit Jahrzehnten Trends – so auch in 2013 -, die ein Indiz dafür sind, welch wichtiges Zeitdokument der Deutsche Zeitungsleser-Fotowettbewerb ist. Eine Teilnahme an „Blende 2013“ ist nur über eine der über 50 Tageszeitungen und ihre Kopf- sowie Bezirksausgaben möglich. Welche Zeitung in Ihrer Region bei „Blende 2013“ mit von der Partie ist, teilt die Prophoto GmbH (www.prophoto-online.de) auf Anfrage mit. Der Einsendeschluss ist bei den Zeitungen in der Regel im September/Oktober. Diesen sollte man im Blick haben, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn man diesen verpasst und dann nicht mehr mit von der Partie sein kann.

Die bisherigen Einsendungen zu „Blende 2013“ offenbaren, dass die Art und Weise, wie Motive in Szene gesetzt werden, sich stetig ändert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sie sind in dem gekonnten Spiel mit den fotografischen Möglichkeiten ebenso begründet wie in der unerschöpflichen Experimentierfreude, aber auch in der neuesten Kameratechnik. Geht es nach den „Blende 2013“-Einsendungen, so ist beispielsweise die HDR-Fotografie gerade in der Landschafts- und Architekturfotografie ein vielfach genutztes Stilmittel der „Blende“-Fotografen, um gewünschte Intentionen zu verstärken. Ebenso angesagt sind romantische Landschaftsimpressionen mit grandiosen Lichteffekten, die „Blende“-Fotografen zu den besseren Malern werden lassen. Gemeinsam ist den „Blende“-Fotografen, so die Halbzeitbilanz, die große Liebe nicht nur zur Fotografie, sondern auch zu ihren Motiven. Besonders intensiv kommt dies in der Tierfotografie zum Ausdruck. Hier, so scheint es, verfolgen die „Blende“-Fotografen mit ihrer Teilnahme auch das Ziel, mit ihren Aufnahmen für den Erhalt der Tierwelt zu werben und zudem dafür zu sensibilisieren, wie schützenswert diese ist. Ein weiterer Trend, der sich bei „Blende 2013“ abzeichnet, ist der intensive Einsatz von internen Kamerafiltern auf der einen Seite und das Weglassen von Farbe, und somit die Reduktion auf Schwarzweiß, auf der anderen Seite.

Die fotografische Auseinandersetzung mit den gestellten „Blende“-Themen, so die Halbzeitbilanz, ist intensiv und das Streben nach fotografischer Perfektion hoch. Auch, wenn die Kamera nur Mittel zum Zweck sein sollte und es in erster Linie auf das Auge ankommt, so führen kamerainterne und optische Weiterentwicklungen zu einer einzigartigen Brillanz, die die Aufnahmen der „Blende“-Teilnehmer noch sehenswerter macht. Augenfällig ist dies beispielsweise bei Langzeitbelichtungen mit eindrucksvollen Lichteffekten, die Motive ganz anders wirken lassen.

Seit diesem Jahr präsentiert die Prophoto GmbH über ihr Fotoportal www.prophoto-online.de einen kleinen Ausschnitt der aktuellen „Blende“- Einsendungen. Die Galerie umfasst schon über 400 Aufnahmen, täglich kommen neue hinzu und bereichern die visuelle Erlebnisreise. Auch ein Blick auf Facebook lohnt sich, denn auch hier erhalten die „Blende“-Teilnehmer die Öffentlichkeit, aber auch das Feedback, das sie sich wünschen.

Blende Informationen A-Z 08 / 2013

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