Blende 2014 - Der Teufel steckt im Detail - Kleines ganz groß

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© Fotograf: Sabine Schneider, Profil der Natur, Blende-Fotowettbewerb

Zu Blende 2014 erwartet Sie ein spannendes Wettbewerbsthema, und zwar: „Der Teufel steckt im Detail – Kleines ganz groß“. Auf den ersten Blick mag das Thema auf Sie langweilig wirken, dem ist aber nicht so. Denken Sie nur an die verborgenen Schönheiten im Kleinen. Von der Blüte, dem Blatt, der Baumrinde über Strukturen in Steinen und Hölzern bis hin zum Reifenprofil, dem Sieb im Wasserhahn, der Strukturtapete, dem Angelhaken und, und, und … Es umgibt uns viel Kleines, und manch Großes kann ohne das Kleine nicht funktionieren, weshalb „der Teufel“ oft im Detail steckt. Alle, auch diese, die nicht über ein Makroobjektiv beziehungsweise eine Makroausrüstung verfügen, sind bei Blende 2014 angesprochen, den Veranstaltern – Tageszeitungen und Prophoto GmbH – „Kleines ganz groß“ vor Augen zu führen. Es lohnt sich auch in diesem Jahr, die Herausforderung bei Blende 2014 zu suchen. Eine Teilnahme an Europas größtem Fotowettbewerb für Amateurfotografen ist nur über eine der über 50 teilnehmenden Redaktionen möglich. Welchte Zeitung in Ihrer Region Blende 2014 ausschreibt können Sie unter http://www.prophoto-online.de/blende-anfrage nachfragen. Wer bei seiner Zeitung zum Thema „Der Teufel steckt im Detail – Kleines ganz groß“ erfolgreich ist, erhält in der bundesweiten Endausscheidung von Blende 2014 eine zweite Chance. Hier hat die Prophoto GmbH 133 Preise im Gesamtwert von über 35.000 Euro ausgelobt.

Warum ist unser Thema „Der Teufel steckt im Detail – Kleines ganz groß“ so spannend? Weil Nahaufnahmen von Tieren, Pflanzen, aber auch von Geräten und Maschinen, Ordnung zeigen, wo das Auge möglicherweise nur Chaos wahrnimmt, wenn es das Ganze sieht. Dabei kann es sich um ein Detail, wie das Facettenauge einer Fliege, das Ventil eines Reifens, das Messer eines Fleischwolfes – um nur einige Beispiele zu nennen – handeln, aber auch die Steckdose, die Dunstabzugshaube, der Flaschenverschluss, das Türschloss sind mögliche lohnenswerte Motive für unser diesjähriges „Blende“-Thema. Schon mit einem Normalobjektiv, dessen Naheinstellungsmöglichkeiten ja begrenzt sind, können Sie Muster und Farben zur Geltung bringen, indem Sie nahe an Ihr ausgewähltes Motiv herangehen. Formen und Strukturen können neu entdeckt werden. Mit Sicherheit treten Einzelheiten zu Tage, die mit bloßem Auge bislang noch nicht wahrgenommen wurden. So zeigt beispielsweise die Blüte einer Sonnenblume, mit einem Makroobjektiv eingefangen, eine wunderbare Harmonie von Farben in komplexen, zart verwobenen Mustern.

Mit unserem diesjährigem „Blende“-Thema dürfen sich natürlich auch alle Liebhaber der sogenannten Highspeedfotografie angesprochen fühlen und all diejenigen unter Ihnen, die das fotografische Experiment lieben. Denken wir hier zum Beispiel an das Festhalten einer Erdbeere, die in ein Wasserglas fällt. Solche Aufnahmen machen sichtbar, was dem menschlichen Auge ansonsten verborgen bleibt. In der Nah- und Makrofotografie sollte möglichst ein Stativ zum Einsatz kommen, da aufgrund der geringen Schärfentiefe abgeblendet werden muss, was wiederum eine lange Verschlusszeit mit sich bringt. Makroobjektive eignen sich, wie der Name schon sagt, hervorragend für formatfüllende Detailaufnahmen. Sie sind speziell für kurze Aufnahmeabstände konstruiert und lassen sich meist ohne Zubehör bis auf einen Abbildungsmaßstab von 1:2 (halbe natürliche Größe) einstellen. Werden zudem noch Zwischenringe verwendet, erhält man einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Bei so starker Vergrößerung wird allerdings die Scharfeinstellung sehr kritisch, weshalb ein Stativ dann ein Muss ist. Zwischenringe zum Normalobjektiv sind eine preiswerte Alternative zum Makroobjektiv.

Die Schärfentiefe ist bei Nahaufnahmen grundsätzlich sehr klein. Um dieses Problem zu lösen, sollten Sie möglichst stark abblenden; selbst bei Blende 22 wird ein Objekt oft nicht durchgehend scharf. Bei Tageslichtaufnahmen bedeutet die kleine Blende, dass man sehr helle Sonne benötigt, um noch mit einer praktikablen Verschlusszeit arbeiten zu können. Die ISO-Empfindlichkeit in die Höhe zu treiben, ist nicht empfehlenswert, denn damit einher geht – je nach Kamera – Bildrauschen. Das wirkt sich negativ auf die Bildqualität aus. Wurde auf die kleinstmögliche Blende eingestellt und das Objektiv auf den gewünschten Abbildungsmaßstab gebracht, sollte die Schärfe nicht mehr mit dem Entfernungsring, sondern nur noch durch Veränderung des Aufnahmeabstandes eingestellt werden. Sind die Lichtverhältnisse nicht ausreichend, um mögliche Schatten zu verhindern, bietet sich die Verwendung eines Blitzes an, der nach Möglichkeit mithilfe einer Blitzschiene seitlich vom Objektiv angebracht sein sollte.

Genug der Technik, Probieren geht über Studieren und wir wissen, dass Sie es verstehen, uns mit Ihren Aufnahmen zum diesjährigen „Blende“-Thema „Der Teufel steckt im Detail – Kleines ganz groß“ zu begeistern. Es lohnt sich, die Welt anhand unseres Fotowettbewerbsthemas zu entdecken, denn man geht in jedem Fall als Sieger hervor. Wir sagen Blende auf zu „Blende 2014“.

Blende Informationen A-Z 06 / 2014

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