Blende 2015 - Naturschönheiten

© Fotograf: Stefan Labude, Berge, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Stefan Labude, Berge, Blende-Fotowettbewerb
„Naturschönheiten“, so lautet eins unserer fünf diesjährigen Blende-Themen, mit dem sich alle Landschaftsfotografen angesprochen fühlen dürfen. Ihre Aufgabe ist es, die Schönheit von Landschaften fotografisch herauszuarbeiten und uns mit Ihren Impressionen nachhaltig zu begeistern. Wir sind uns sicher, dass Sie unsere diesjährige Aufgabenstellung mit Bravour zu meistern verstehen und dementsprechend mit grandiosen Aufnahmen brillieren werden. Und es lohnt sich auch diesem Jahr, dass Sie sich bei Blende dem Wettstreit und der Herausforderung stellen. Blende bietet Ihnen zwei Gewinnchancen, denn eine Teilnahme ist nur über unsere Partner – mehr als 50 Hauptredaktionen mit ihren Kopf- und Bezirksausgaben verteilt über das ganze Bundesgebiet – möglich. Sie können also auf Zeitungsebene einen der begehrten Preise erringen und dann noch einmal in der bundesweiten Endausscheidung von Blende 2015. Hier haben wir Preise im Wert von über € 40.000 ausgelobt – wenn das nicht Motivation genug ist. Also ran an die Kamera und sich unserem diesjährigen Wettbewerbsthema mit „Naturschönheiten“ stellen. Mit Spannung erwarten wir Ihre Aufnahmen, die uns die Schönheit unserer Welt vor Augen führen.

© Fotograf: Bernd Grau, See am Abend, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Bernd Grau, See am Abend, Blende-Fotowettbewerb
Gute Landschaftsaufnahmen – und das ist die Herausforderung bei unserem diesjährigen Blende-Thema – sind kein Selbstläufer, denn, neben der verwendeten Ausrüstung, spielen der Standort, die Uhrzeit und die Perspektive eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle. Bewusst sollte man sich als Fotograf darüber sein, dass die Fototechnik nur Mittel zum Zweck ist, es kommt in erster Linie auf das Auge, die Komposition des Gesehenen und darauf, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, an. Zeit ist natürlich auch entscheidender Faktor – in Hetze, wenn man beispielsweise mit Freunden unterwegs ist, gelingen in den seltensten Fällen gute Landschaftsaufnahmen.

Natürlich gelingen auch mit einem Smartphone gute Landschaftsaufnahmen. Sie wollen aber noch bessere Aufnahmen und deshalb sollte das bevorzugte Aufnahmegerät eine hochwertige Kompaktkamera oder aber eine digitale Spiegelreflex- beziehungsweise kompakte Systemkamera sein. Kameras bieten im Gegensatz zu Smartphones ein deutliches an Mehr an Möglichkeiten und dies kommt Ihnen in der Landschaftsfotografie zugute. Verlassen Sie auch einmal den Automatikmodus Ihrer Kamera und machen ihr stattdessen manuelle Vorgaben. Interessant ist das Spiel mit den kamerainternen Filtern, die Ihre ausgewählte Landschaft zu einer Naturschönheit machen.

© Fotograf: Andre Heß, wonders of nature, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Andre Heß, wonders of nature, Blende-Fotowettbewerb
In der Landschaftsfotografie kommt gern HDR – das von immer mehr Kameras unterstützt wird – zum Einsatz. Die Meinungen zu diesen kontrastreicheren Aufnahmen gehen mitunter weit auseinander. Wie viel Kontrast Sie Ihrer Aufnahme verpassen, hängt zum einen vom Motiv ab, aber auch von der Intention, die Sie als Fotograf verfolgen. Empfehlenswert ist in der Landschaftsfotografie ein Stativ – das entlastet nicht nur die Hände und Arme, sondern es lässt auch längere Belichtungszeiten und beispielsweise einen sich nicht verändernden Bildausschnitt im Serienmodus zu.

Der eine oder andere wird sich fragen, warum man tagsüber so selten Landschaftsfotografen antrifft. Die Antwort ist ganz einfach und liegt in der sich verändernden Farbstimmung im Laufe eines Tages begründet. Landschaftsfotografen sind bevorzugt direkt nach Sonnenauf- beziehungsweise kurz vor Sonnenuntergang (Blaue Stunde) unterwegs, wenn die Sonne tief steht und man dadurch eine bessere Farbstimmung erhält. Ratsam ist es, die Kamera auf einem Stativ zu positionieren und in nicht zu langen Abständen immer wieder den Auslöser zu betätigen. Zwischen den einzelnen Aufnahmen sollte nicht zu viel Zeit liegen, denn binnen fünf Minuten erhält man eine ganz andere Farbstimmung. Das Licht der blauen Stunde währt zirka 15 bis 30 Minuten und liefert stimmungsvolle Aufnahmen, wenn weder Dunst noch Wolken den Himmel bedecken.

© Fotograf: Lutz Klapp, Stieglitz, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Lutz Klapp, Stieglitz, Blende-Fotowettbewerb
Der von Ihnen gewählte Bildausschnitt entscheidet über die Qualität Ihrer Aufnahme. Auch in der Landschaftsfotografie kann es mitunter empfehlenswert sein, einen engen Ausschnitt zu wählen, der ein Gefühl von Nähe bis hin zur Abstraktion des Motivs vermittelt. In der Regel entscheiden sich Landschaftsfotografen bevorzugt für einen weiteren Bildausschnitt. Hier ist es wichtig, mit dem Vorder- und Hintergrund zu spielen und, falls vorhanden, das Hauptmotiv, wie beispielsweise einen Baum, in Beziehung zu seiner Umwelt zu setzen.

Die Neigung ist immer groß, bildwichtige Elemente in die Bildmitte zu rücken, in der Annahme, dass sie dann vom Betrachter mehr Aufmerksamkeit erhalten. Das Gegenteil ist der Fall, was daran liegt, dass die Aufnahme wenig spektakulär, ja schon fast langweilig anmutet. Die Devise lautet „Raus aus der Mitte“. Sehr beliebt ist die Drittelregelung. Hier unterteilt man das Bild in 3×3, also neun gleiche Teile und platziert das bildwichtige Detail auf einem der Schnittpunkte beziehungsweise Kreuzungen.

© Fotograf: Marco Kläne, Osteseeimpressionen, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Marco Kläne, Osteseeimpressionen, Blende-Fotowettbewerb
Wo die Schärfe bei Ihrer Landschaftsaufnahmen liegen sollte, kann man nicht allgemeingültig sagen, da dies vom Motiv abhängt. Prinzipiell sollte natürlich das bildwichtige Motiv scharf abgelichtet sein, auch, wenn man dabei möglicherweise Gefahr läuft, dass der Hintergrund etwas weich wird. Anders verhält es sich natürlich, wenn der Vordergrund auch gleichzeitig als Rahmen für das Hauptmotiv genutzt wird und seine Unschärfe quasi Mittel zum Zweck ist. Probieren geht bekanntlich über studieren, und so sollte man mit der Schärfe ebenso spielen wie mit der Perspektive. Dazu ist es natürlich ratsam, mit einem Stativ zu arbeiten, um immer den gleichen Ausschnitt zu erhalten. Das Gute in der Landschaftsfotografie ist, dass die Motive nicht weglaufen und man fast alle Zeit der Welt hat, auch, wenn die blaue Stunde nur von kurzer Dauer ist.

Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme an Blende 2015, Europas größtem Contest für alle Fotobegeisterten, ist nur über eine der mehr als 50 Tageszeitungen und ihren Kopf- sowie Bezirksausgaben möglich. „Naturschönheiten“ ist eines von fünf möglichen Blende-Themen, die die teilnehmenden Redaktionen in diesem Jahr für Sie ausschreiben können. Welche Zeitung in Ihrer Region bei Blende 2015 mit von der Partie ist, teilen wir Ihnen auf Anfrage mit. Blende bietet Ihnen zwei Gewinnchancen – einmal über die Zeitung und dann in der bundesweiten Endausscheidung von Blende 2015. Hier loben wir wieder Preise im Wert von über € 40.000 aus. Nach derzeitigen Planungen werden die Preislisten Ende Juni online gehen.

Blende Informationen A-Z 07 / 2015

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