Blende 2016 - 17 Anregungen und Tipps für eine erfolgreiche Teilnahme unserer Nachwuchsfotografen bei Blende

© Fotograf: Manuel Greim (14 Jahre), Einsatz!, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Manuel Greim (14 Jahre), Einsatz!, Blende-Fotowettbewerb
Fotografieren macht einfach Spaß – das liegt zum einem an dem aktiven Prozess als solchem und natürlich an den Aufnahmen als Ergebnisse des eigenen fotografischen Schaffungsprozesses. Noch nie waren die Beweggründe so vielfältig, warum der Auslöser nahezu nicht mehr stillsteht. Da möchte man Gesehenes dauerhaft in Bildern konservieren. Hier geht es einem um die Kommunikation mit Bildern, da werden Aufnahmen für den eigenen Block benötigt und dort geht einem darum, bei Fotowettbewerben, wie unserer Blende, den Wettstreit sowie die Herausforderung zu suchen. Nachstehend haben wir für alle unsere Nachwuchsfotografen 17 Anregungen und Tipps zusammengefasst. Mit diesen dürfte die Wahrscheinlichkeit auf Eure erfolgreiche Teilnahme bei Blende steigen.

  1. Jedes Aufnahmegerät – also auch das Smartphone – ist dafür geeignet, sich den thematischen Vorgaben bei Blende zu stellen. Den größten Funktionsumfang und damit den größten fotografischen Spielraum bieten nach wie vor Kameras. Im Zusammenhang mit Smartphones ist der Einsatz von Foto-Apps und in Bezug auf Kameras der Einsatz der internen Filter oftmals ratsam, die Deine Intention unterstützen. Nimm, wann immer Du unterwegs bist, ein Aufnahmegerät mit – Deine Motive liegen sprichwörtlich auf der Straße und warten darauf, von Dir festgehalten zu werden.

  2. Viel wichtiger als die Fototechnik ist zunächst Dein Auge und Dein Gespür für Situationen. Übung macht bekanntlich den Meister. In der Fotografie heißt dies, sich an den Erfolg heranzutasten. Wichtig ist, Motive nicht nur einfach abzufotografieren, sondern sie zu entdecken und die ganz persönliche Sichtweise in dem Abgebildeten zum Ausdruck zu bringen. Das bedeutet, dass Dir mit einer Kompaktkamera ebenso tolle Aufnahmen gelingen können wie mit einer Kamera mit Wechseloptik (Spiegelreflex- und kompakte Systemkamera). Je größer natürlich der Funktionsumfang Deiner Kamera ist, desto größer ist der Einfluss, den Du auf Deine Bilder nehmen kannst.

  3. © Fotograf: Niklas Kusche (16 Jahre), Trauriger Hund, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Niklas Kusche (16 Jahre), Trauriger Hund, Blende-Fotowettbewerb
    Wähle an Deiner Kamera immer die höchstmögliche Auflösung – dann hast Du nicht nur die bestmögliche Bildqualität für Blende, sondern Du hältst Dir auch künftige Optionen beispielsweise für die Bildausgabe offen.

  4. Mit pfiffigen Fotos, hinter denen sich originelle Ideen verbergen, hast Du gute Chancen, bei Blende erfolgreich zu sein. Halte Dich aber an das Thema/die Themen und beachte die Wettbewerbsregeln! Wenn Du die eine oder andere Regel nicht verstehst, frage Deine Eltern.

  5. Sofern es Deine Motive zulassen, mache davon mehrere Aufnahmen – auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Drücke in spannenden Situationen mehrmals schnell hintereinander ab oder nutze die Serienbildfunktion. Wenn Dein Aufnahmegerät über die Funktion 4K verfügt, dann nutze diese und drehe ein kurzes Video. So verpasst Du keinen Moment mehr und Du kannst später aus dem Video das Einzelbild auswählen. Wenn Du nicht sicher bist, welches Einzelbild das Beste ist, so frage Deine Freunde oder Eltern.

  6. Wechsle die Formate: Das Querformat ist am besten für Gruppen- und Landschaftsfotos geeignet, das Hochformat für Porträts. Doch Regeln sind auch dazu da, um gebrochen zu werden. Du kannst auch die Panoramaeinstellung Deiner Kamera verwenden, das gibt vor allem draußen tolle Übersichtsaufnahmen.

  7. Suche auch mal das fotografische Experiment und spiele mit den kamerainternen Filtern. Es gibt Motive, die in Schwarzweiß deutlich wirkungsvoller sind als in Farbe. Wenn Du Dich für Schwarzweiß entscheidest, so wechsele vor der Aufnahme wieder in den Farbmodus und entziehe der Aufnahme mittels Bildbearbeitung anschließend die Farbe. Dies garantiert eine bessere Qualität hinsichtlich des Kontrast und der Grauwerte.

  8. © Fotograf: Lena Bäcker (18 Jahre), Lang lebe Paris, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Lena Bäcker (18 Jahre), Lang lebe Paris, Blende-Fotowettbewerb
    Wenn Du Bilder von Menschen zum Wettbewerb einreichst – von denen die besten ja veröffentlicht werden – musst Du beachten, dass die Menschen auf den Fotos ein sogenanntes „Recht am eigenen Bild“ haben. Das heißt, Du brauchst ihre Erlaubnis dazu, die Bilder einzusenden – bei Kindern die Erlaubnis ihrer Eltern. Ausgenommen sind mehrere Menschen in großen Gruppen oder Prominente in der Öffentlichkeit.

  9. Wenn Deine Freunde auch fotografieren so entdeckt Ihr über Blende vielleicht mit der Fotografie ein gemeinsames Hobby – geht doch gemeinsam die Themen an und tauscht Euch aus oder bringt Euch gegenseitig mit in die Aufnahmen ein.

  10. Wenn Du Menschen oder Tiere aufnimmst, dann gehe so nah ran, dass sie das Display ziemlich ausfüllen. Klappt das während der Aufnahme nicht, so kannst Du später den Ausschnitt noch am Computer wählen.

  11. Wenn Du jemanden fotografierst und der Blitz geht los, kann es rote Augen auf den Bildern geben. Suche dazu vorher im Kameramenü das Porträtprogramm zur Verringerung des „Rote-Augen-Effekts“.

  12. Die lebendigsten Schnappschussfotos gelingen Dir, wenn sich die Menschen unbeobachtet fühlen.

  13. Wenn Du online bei Blende mit von der Partie bist, dann verwende immer Deine eigene E-Mail-Adresse. Jedes Familienmitglied, das online an Blende teilnehmen möchte, braucht jeweils seine eigene E-Mail-Adresse. Unter dieser ist jeder eindeutig als Teilnehmer registriert.

  14. Achte auf die korrekte Ausgabegröße Deiner Bilder bei einer Online-Teilnahme bei Blende. Die Fotos müssen im Dateiformat JPEG im Farbraum RGB mit einer maximalen Dateigröße von 8 MB eingereicht werden. Dabei muss die längere Seite des Bildes mindestens 800 Pixel (px) lang sein. Frage Deine Eltern, wenn Du nicht zurechtkommst.

  15. © Fotograf: Antonina Frank (7 Jahre), Farbe: BLAU, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Antonina Frank (7 Jahre), Farbe: BLAU, Blende-Fotowettbewerb
    Unser Tipp lautet, immer in der höchstmöglichen Auflösung zu fotografieren – auch, wenn das eine große Datenmenge mit sich bringt. Um Deine Aufnahmen über das Blende-Online-Tool einreichen zu können, dürfen diese eine maximale Dateigröße nicht überschreiten. Gegebenenfalls musst Du Deine Aufnahmen zuvor verkleinern – das ist kein Hexenwerk. Oberstes Gebot lautet, die Bilddatei unter einem neuen Namen abzuspeichern – Bildänderungen sollten nie am Original erfolgen. Mit jedem Bildbearbeitungsprogramm kann die Bildgröße verringert werden. Zum Beispiel bei Photoshop hat man die Option, die Verkleinerung (= Skalieren) über die Pixelmaße oder über die Dokumentengröße vorzunehmen. Erfolgt in einem Feld die Zahlen-änderung, so rechnet das Programm automatisch die zweite Kantenlänge aus. Wichtig ist, dass die Proportionen beibehalten werden, denn sonst wird das Motiv gestaucht oder gezerrt. Anschließend muss man nur noch „OK“ drücken, das Bild unter dem neuen Namen speichern und kann es zum Wettbewerb über das Blende-Online-Tool einreichen.

  16. Wenn Du Fotos bestellst, kannst Du Abzüge in größeren Formaten wählen. Das erlaubt die Möglichkeit, die Bilder noch zu beschneiden und so den Bildausdruck zu verstärken. Wenn Du Dein Bild über einen Drucker daheim ausdruckst, solltest Du ein spezielles Foto-/Inkjetpapier verwenden. Damit bekommst Du eine optimale Bildqualität.

  17. Reiche Deine Aufnahmen nur bei einer der teilnehmenden Blende-Zeitungen ein. Notiere Dir den Einsendeschluss Deiner Zeitung im Kalender, beschrifte Deine Bilder leserlich und schicke sie rechtzeitig ab.

Weitere Anregungen und Tipps zum eigenen Spiel mit Zeit und Blende sowie Hintergrund-informationen rund um die Fotografie und einen Foto Jugend Ratgeber findest Du hier auf der Homepage.

Wie Ihr bei Blende 2016 mit von der Partie sein könnt erfahrt Ihr hier.

Blende Informationen A-Z 05 / 2016

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