Blende 2016: Bundesweite Endausscheidung - Die Sieger stehen fest

Marianne Schlüter, Lieblingsbeine, Extra-Blatt Bildgalerie betrachten Marianne Schlüter, Lieblingsbeine, Extra-Blatt

Bilderrausch angefüllt mit spritzigen, sehenswerten, technisch brillant umgesetzten Ideen

Die 42. Runde des renommierten Zeitungsleser-Fotowettbewerbs „Blende 2016“ versetzte die Juroren der bundesweiten Endausscheidung in einen wahren Bildrausch. Dieser war zu den thematischen Vorgaben gespickt mit spritzigen Motiv-, Bild- sowie Gestaltungsideen die vielfach geprägt sind von neuen Sichtweisen. Knapp 78.000 Bildeinsendungen gingen bei den über 50 teilnehmenden Redaktionen zu „Blende 2016“ ein. Damit wurde das Rekordergebnis von „Blende 2015“ nur um Haaresbreite verfehlt. Die in der bundesweiten Endausscheidung, der Blende-Finalrunde von den Juroren zu bewertenden Wettbewerbsbeiträge lagen – ohne die rund 6.800 Bildeinsendungen der Nachwuchsfotografen bis 18 Jahre – mit knapp 1.100 Aufnahmen auf Vorjahresniveau.

Allgemeines Resümee der Juroren der Finalrunde

Mit nahezu 8.000 zu bewertenden Wettbewerbsbeiträgen galt es für die Juroren Harald Bauer (Sigma), Markus Hillebrand (Nikon), Uwe Janke (Tecco), Christoph Künne (DOCMA), Karsten Peters (Ifolor), Katrin Schmidt (Photo Adventure), Bettina Steeger (Canon), Leonhard Steinberg (Tamron), Jörg Uhlenbrock (CEWE) und Stephan Uhlenhuth (PosterXXL) der Finalrunde einen gigantischen Bildmarathon zu bewältigen. Einstimmig attestierten die Juroren den Wettbewerbsbeiträgen der bundesweiten Endausscheidung herausragende Qualitäten, so dass nahezu nur noch Spitzenbilder auszumachen sind. Den hohen Stellenwert, den „Blende“ in der Fotogemeinde als der anerkannter Amateurfotowettbewerb genießt, ist in den Wettbewerbsbeiträgen ebenso spürbar wie der große Spaß an der Fotografie. Intensiv und getragen von großem Ehrgeiz, unter Beherrschung der fotografischen kreativen Möglichkeiten, wurde sich mit den diesjährigen thematischen Vorgaben auseinandergesetzt, so die Juroren der Finalrunde.

„Blende“ gewährt tiefe Einblicke in die fotografische Leidenschaft und ist zugleich auch ein Spiegelbild der Imaging-Innovationskraft, die für neuerliche ästhetische Ausdrucksformen stehen. Solche Aufnahmen, wie sie heute Fotobegeisterte machen und wie sie zur 42. Runde von „Blende 2016“ in der bundesweiten Endausscheidung vorlagen, waren in diesen Qualitäten bis vor kurzem noch undenkbar, so die Jury. Hervorgehoben wurde von den Juroren zudem die unterschiedliche Herangehensweise an die Aufgabenstellungen zwischen den Nachwuchsfotografen und den Erwachsenen. Während Fotobegeisterte über 18 Jahre vornehmlich das Schöne in ihren Fotografien zu den diesjährigen thematischen Vorgaben festhielten, wartet der fotografische Nachwuchs mit sehr viel Tiefgang und Ehrlichkeit auf und transportiert so seine persönlichen Botschaften. Die Wettbewerbsbeiträge sprechen zum überwiegenden Teil eine eindeutige Sprache, in der Ängste, Überforderung und Einsamkeit aber auch Freude, Freiheit, Übermut und Unvernunft zum Ausdruck gebracht werden.

Stimmen der Juroren der Finalrunde

  • „Die Blende-Jury Sitzung stellt für mich immer den traditionellen Ausklang des Jahres dar. Die fachlichen Diskussionen mit den Kollegen der Branche und die vielen Faktoren, die bei der Bilder-Bewertung einfließen, sind immer wieder sehr spannend.“

    Harald Bauer (Sigma)

  • „Fotografisch extrem spannende Themen, grandios umgesetzt, kontrovers diskutiert, großer Konsens!“

    Markus Hillebrand (Nikon)

  • „Der Wettbewerb zeigt ein sehr hohes Niveau bei den Jugendlichen und – wie in den Jahren zuvor – eine sehr große Bandbreite bei jedem Thema.“

    Uwe Janke (Tecco)

  • „Ein Bilderrausch, angefüllt mit spritzigen Ideen, technisch oftmals brillant umgesetzt – ein Fest für die Augen. Gewinner zu finden mündet in endloser, kontroverser, wunderbarer Diskussion. Jedes Jahr besser!“

    Christoph Künne (DOCMA)

  • „Die Vielfalt der unterschiedlichen Interpretationen, Themen und Herangehensweisen war erneut beeindruckend und hat die Jurierung zu einer anspruchsvollen, aber interessanten Aufgabe werden lassen.“

    Karsten Peters (Ifolor)

  • „Ein faszinierender fotografischer Querschnitt mit einigen Überraschungen, neuen Sichtweisen und vor allem herausragenden Einsendungen der Jugendlichen, die eine kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Lebensstil zeigen.“

    Katrin Schmidt (Photo Adventure)

  • „Grade die Sicht der Jugend auf ihre Welt hat mich bewegt. Facettenreiche Blickwinkel zeigen die Bandbreite von Stress bis Ausgelassenheit.“

    Bettina Steeger (Canon)

  • „Die Vielfalt der Themeninterpretation war sehr bemerkenswert. Die Schönheit der Natur trifft auf Wünsche und Sorgen der Jugend. Das hohe Niveau, besonders in der jungen Generation, zeigt auch im diesjährigen Zeitungsleser-Fotowettbewerb einen sehr lebhaften Umgang mit der Fotografie.“

    Leonhard Steinberg (Tamron)

  • „Hervorragende Ergebnisse in allen Kategorien und kreative Sichtweisen waren wieder einmal ein Beweis für die große Freude an der Fotografie, die diesen Wettbewerb seit Jahren auszeichnet.“

    Jörg Uhlenbrock (CEWE)

  • „Blende 2016 zeichnet sich durch die hohe Vielfalt und tolle Umsetzung der gestellten Aufgaben aus. Der Jury fiel es sehr schwer, sich auf die Siegerbilder festzulegen. Vor allem die Jugendbilder zeigen, dass sich auch mit Hilfe der Fotografie, die aktuellen Themen der jungen Generation hervorragend wiedergeben lassen.“

    Stephan Uhlenhuth (PosterXXL)

Hitliste Platz 1 – 5 in der bundesweiten Endausscheidung

Der 1. Preis in der bundesweiten Endausscheidung geht an Marianne Schlüter, die über das Extra-Blatt den Wettstreit und die fotografische Herausforderung zu „Blende 2016“ suchte und sich mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Lieblingsbeine“ der thematischen Vorgabe „Beine aller Art“ stellte. Diese Aufnahme, so die Juroren der Finalrunde einstimmig, ist ein bis aufs kleinste Detail geplanter farbenfroher Eyecatcher. Im privaten Fotostudio entstanden, spielt Marianne Schlüter ästhetisch überaus ansprechend auf perfekte Art mit Linien und Formen sowie mit Licht und Schatten. Dotiert ist der 1. Preis in der Finalrunde mit einer Sony Alpha 7M2 Vollformatkamera mit 5-Achsen-Bildstabilisierung, einer Toshiba EXCERIA PROTM N101 (SDXC UHS-II Karte, 128GB) Speicherkarte, einem CEWE-Gutschein für ein Wandbild im Wert von 100,- €, einer Foto-Medien-Flat von falkemedia (DigitalPHOTO, CanonFoto, DigitalPHOTO Photoshop, FotoEASY u.v.m.) sowie einer Goldmedaille und Urkunde.

Mit dem 2. Platz in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2016“ wurde Stefan Brusius, Leser der Eßlinger Zeitung, für seine Aufnahme „Vierauge“ ausgezeichnet, die er zum Thema „Doppelt gesehen – Spiegelungen“ einreichte. Seine Aufnahme, die die thematische Vorgabe brillant visualisiert, überzeugte die Juroren der Finalrunde einstimmig durch den perfekt gewählten Bildaufbau mit den Froschaugen im Zentrum, die den Betrachter durch ihre Schärfe magisch anziehen. Die von Brusius gewählte Farbgebung und die Fokussierung auf das Wesentliche unter Beachtung der thematischen Vorgabe macht seinen Wettbewerbsbeitrag so sehenswert. Der 2. Preis in der bundesweiten Endausscheidung ist dotiert mit einem SIGMA Objektiv 50-100mm F1,8 DC HSM Art, einem posterXXL-Gutschein im Wert von € 500,- €, einem Web-Workshop “Polarlicht” (von Skylight Fototours), einem Jos. Schneider B+W Filter HTC Zirkularpol Käsemann MRC nano (49-77mm), einem SIGMA Ceramic Protector Schutzfilter 72mm, einem Jahresabonnement der Fotofachzeitschrift “Chip Foto-Video” (mit DVD) sowie einer Silbermedaille und Urkunde.

Über den 3. Preis in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2016“ darf sich der Nachwuchsfotograf Raphael Brede und Luca Julius Pape, Teilnehmer über die Kieler Nachrichten, freuen. Die Art und Weise wie er die thematische Vorgabe „Doppelt gesehen – Spiegelungen“ in seiner Aufnahme „Drüber und Drunter“ durch die doppelte Inszenierung des Hauptakteurs interpretierten, begeisterte die Juroren einstimmig. Der modern gewählte Bildaufbau, der sich den fotografisch bestehenden Regeln wiedersetzt, transportiert perfekt die gewünschte Dynamik und macht den Wettbewerbsbeitrag zum Blickfang, der durch die Entscheidung für Schwarzweiß verstärkt wird. Dotiert ist der 3. Preis in der bundesweiten Endausscheidung mit einer Panasonic Kamera DMC-GX8, einem Linhof Großformat- oder Lichtseminar nach Wahl plus € 200,— Reisekostenzuschuss von der Prophoto GmbH, einer Speicherkarte Toshiba EXCERIA PROTM C501 (CompactFlash Karte, 64GB) sowie einer Bronzemedaille und Urkunde.

Der 4. Preis in der Finalrunde von „Blende 2016“ geht an Manh Ngoc Nguyen, Teilnehmer über das Extra-Blatt, für seine Aufnahme „Der Dirigent im Verkehr“ die er zum Thema „Magie des Alltags“ einreichte. Als Motiv wählte er passenderweise eine starkbefahrene Verkehrskreuzung in der Stadt Saigon in Vietnam, die ihm verhalf, die thematische Vorgabe perfekt zu interpretieren. Nur mit dem einfachen Ablichten der Szenerie wäre ihm ein solcher Erfolgstreffer nicht gelungen. Begeistert zeigten sich die Juroren von der perfekten Umsetzung der Bildidee, die Fotokenntnisse voraussetzte. So entschied sich Manh Ngoc Nguyen bewusst für den leicht erhöhten Aufnahmestandpunkt, der ihm einen perfekten Bildaufbau ermöglichte. Für zusätzliche Dynamik sorgte die Entscheidung für eine längere Belichtungszeit. Dabei versäumte es Manh Ngoc Nguyen aber nicht, für zwei Ruhepole mit dem scharf abgelichteten Verkehrspolizisten sowie der Motorradgruppe zu sorgen. Dotiert ist der 4. Preis mit einem Tamron Objektiv SP 85mm F/1.8 Di VC USD, einem Jahresabonnement Adobe Creative Cloud, einem Jos. Schneider B+W Filter HTC Zirkularpol Käsemann MRC nano (49-77mm), einem Buch von 1x.com “Faszination Fotografie” (Fotografie Fachbuch, dpunkt Verlag) sowie Medaille und Urkunde.

Der 5. Platz in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2016“ geht an Ulf Mirlieb für seinen Wettbewerbsbeitrag „Lebenslust auf der Alb“, den er zu der thematischen Vorgabe „Schätze der Region“ über die Nürtinger Zeitung einreichte. Diese Aufnahme ist ein Sonntagsschuss, so die Juroren der Finalrunde einstimmig. Hier ist eine ganz bestimmte Situation in einem kurzen Zeitintervall wirkungsvoll eingefangen und definiert die Momentfotografie auf sehenswerte Art. Eine solche Aufnahme macht man in der Regel nur einmal in seinem Leben ist die Szenerie doch alles andere als alltäglich. Dann auch noch diesen Moment mit dem perfekten Spiel von Schärfe und Unschärfe sowie einem gelungenen Bildaufbau einzufangen, ist die hohe Fotoschule. Dotiert ist der 5. Platz mit einem Fotourlaub in Zingst für 2 Personen (7 Nächte im Haus 54, freier Eintritt in “Experimentarium” und “Museumshof”, Führung durch den Ort bzw. Radtour durch den Nationalpark “Vorpommersche Boddenlandschaft”, 3-Gang-Dinner, Fotoworkshop) plus € 300,- Reisekostenzuschuss von der Prophoto GmbH, einem Web-Workshop “Astrofotografie”, einem Docma-Archiv (zum Download) sowie Medaille und Urkunde.

Nachwuchs – Wettbewerbsbeiträge visualisieren kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Lebensstil

In der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2016“ konnten sich fünf Jugendliche bis 18 Jahre bei den Erwachsenen behaupten und jeweils einen der 133 begehrten Preise erringen. Darüber hinaus wurden 55 Sonderpreise an die Nachwuchsfotografen in 2016 vergeben sowie 111 Verlosungspreise ohne Bildwertung. Die Juroren der Finalrunde zeigten sich sehr beeindruckt über die eingereichten Wettbewerbsbeiträge. Die kritische Auseinandersetzung über den persönlichen Lebensstil, oftmals in Verbindung mit ganz persönlichen Ängsten stehen in den Bildeinsendungen vielfach im Focus. Die Wettbewerbsbilder zeichnet sehr viel Tiefgang ebenso aus wie neuerliche ästhetische Ausdrucksformen. Mitunter werden bestehende fotografische Regeln bewusst durchbrochen, wodurch die Geschichten nicht nur anders visuell erzählt, sondern auch zum sehenswerten Blickfang mit sehr viel Tiefgang werden. Mit sehr viel Ehrlichkeit transportieren die Wettbewerbsbeiträge zudem persönliche Botschaften. Wir sollten hinschauen, so die Juroren der bundesweiten Endausscheidung einstimmig.

Blende – Generationsübergreifender Amateurfotowettbewerb

Egal welchen Alters, Fotobegeisterte fühlen sich vom alljährlichen Fotowettbewerb „Blende“ angesprochen. In diesem Jahr warteten die Teilnehmer erneut mit einer Bilderflut an sehenswerten Aufnahmen auf, die ein Spiegelbild dafür sind, dass die thematischen Vorgaben für „Blende 2016“ richtig gewählt waren. Nur dann, so die Juroren der Finalrunde, wenn Themen ansprechen, wenn sie Platz für Ideenreichtum sowie Inspiration lassen und, wenn sie zum fotografischen, kreativem Spiel ermuntern, nur dann entstehen solche Bildeinsendungen, wie sie zu „Blende 2016“ eingereicht wurden. Gerade einmal sechs Jahre alt ist der jüngste Teilnehmer und bereits 90 Jahre jung der älteste Teilnehmer beim diesjährigen Fotocontest. Das ist der Beweis, dass „Blende“ der generationsübergreifende Fotowettbewerb aller Fotobegeisterten ist. Schaut man sich an, wie es um das Verhältnis der teilnehmenden Frauen zu den Männern bei „Blende 2016“ bestellt ist, so haben hier die Männer noch um Haaresbreite mit 52 Prozent die Nase vorn. In der Altersklasse bis 50 Jahre liegt der Anteil der teilnehmenden Frauen jedoch deutlich vor den Männern. Diese Entwicklung ist, seitdem diese Daten erfasst werden, analog der letzten Jahre. Als mögliche Schlussfolgerung lässt sich daraus ziehen, dass Frauen – sicherlich ausgelöst durch die Digitalisierung der Fotografie – diese verstärkt für sich entdeckt haben und seitdem die fotografische Herausforderung bei Fotowettbewerben wie „Blende“ für sich suchen. In jedem Fall ist die Fotografie heute keine Domäne der Männer mehr wie zu Hochzeiten der Analogfotografie.

Auf zur nächsten Runde – „Blende 2017“

Die Vorbereitungen zu „Blende 2017“ laufen auf Hochtouren, damit die nächste Runde nahtlos eingeläutet werden kann. Keiner der „Blende 2016“-Teilnehmer sollte enttäuscht sein, wenn er nicht unter den Siegern gelandet ist. Verlierer gibt es bei „Blende“ nicht! Für jeden Einzelnen hat es sich gelohnt, den Wettstreit und die Herausforderung anzunehmen, denn „Blende“ schafft die gewünschte Öffentlichkeit mit beeindruckenden Resonanzen, die pure Motivation für den weiteren fotografischen Tatendrang ist.

Welchen Zuspruch „Blende“ erfährt, zeigt unter anderem die Zugriffsstatistik auf unsere „Blende“-Galerie mit einer Auswahl an Einsendungen zu „Blende 2016“. Die Resonanz ist überwältigend. Auch wenn wir über unseren Facebook-Kanal nur einen Bruchteil posten, so wurde die noch intensivere Berichterstattung überaus positiv gewertet. „Blende“ macht Fotografien öffentlich, auch außerhalb unserer eigenen und der Internetkanäle unserer Partner den Tageszeitungen, wie mit Ausstellungen auf der photokina 2016, in Oberstdorf oder in Zingst anlässlich von Fotofestivals, in Sparkassen, Rathäusern und beispielsweise Einkaufszentren.

In Kürze bietet sich mit „Blende 2017“ allen Fotobegeisterten eine neue Chance, den Wettstreit und die Herausforderung zu suchen. Aber nur wer mitmacht, kann gewinnen und dessen Fotografien können Bildgenießern vorgestellt werden.

Die „Blende“-Teilnehmer werden in Kürze von der Prophoto GmbH über ihr Abschneiden in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2016“ informiert.

Blende 2016: Nachwuchsfotografen – Wettbewerbsbeiträge mit sehenswerten Botschaften

Blende 2016 – Nachwuchs-Sonderpreis des Photoindustrie-Verbandes

Galerie „Blende 2016 – Preisträger“

Galerie „Blende 2016 – Sonderpreisträger“

Änderungen vorbehalten.

Blende Informationen A-Z 02 / 2017

14 Kommentare

Hallo Herr Klapp, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht auf all Ihre E-Mails und Kommentare eingehen können, wollen oder werden. Grund hierfür ist unter anderem, dass die Organisation eines Wettbewerbs wie „Blende“ wahrlich kein Selbstläufer ist und sich auch durch die Korrespondenz mit den „Blende“-Redaktionen, den Teilnehmern sowie den Förderern sehr zeitintensiv gestaltet. Ein weiterer Grund ist, dass es zudem nicht unser Anliegen ist, durch mögliche Reaktionen auf Ihre Unterstellungen den Eindruck entstehen zu lassen, uns rechtfertigen zu wollen oder zu müssen. Ihr Prophoto-Team

Prophoto-Team

von Prophoto-Team
21. Februar 2017, 10:23:13 Uhr

Ich beleidige niemanden, sondern äußere meine Meinung knallhart, was daran irritierend sein soll, weis ich ehrlich gesagt nicht? Dafür sind wir in einer Demokratie! Ich finde es äußerst seltsam, das ich auf Fragen von mir über Email keine Antworten bekomme! Sie sind in der Lage, hier freimütig zu schreiben, aber auf konkrete Fragen, die man ja nicht in der Öffentlichkeit äußern muss, bekomme ich keine Antworten mehr! Nicht nur ich bin der Meinung, sondern gefühlte tausend Betrachter dieser zwei Fotos sagen das selbe wie ich. Nun würde mich einmal eine konkrete Beurteilung dieser sogenannten Experten bzw. Juroren, die diese zwei Bilder beurteilt haben interessieren. Man sollte ja auch mal konkrete Antworten auf gestellte Fragen geben, damit man nachvollziehen kann, weshalb ein Juror so entschieden hat und nicht anders. Dies ist bisher bei ihnen in keinster Weise geschehen. Und immer nur zu sagen Juroren sind auch nur Menschen, oder machen auch mal Fehler, was ich auch verstehen kann, ist für mich nicht akzeptabel.

Lutz Klapp

von Lutz Klapp
20. Februar 2017, 19:20:20 Uhr

Hallo Herr Klapp, wir schätzen Sie nicht nur als Fotograf. Umso irritierter sind wir streckenweise über die auf unserer Homepage derzeit von Ihnen hinterlassenen Kommentare. Ja, als wir in Kontakt bezüglich Ihres Portfolios standen teilten Sie uns mit, dass Sie die Entscheidung der Jury für das „Rotkehlchen im Gras“ nicht nachvollziehen können, wo Sie doch Ihre Aufnahme „Gimpel schimpft mit Sperling“ als viel stärker erachten. Meinungen können auseinandergehen - die Jury hatte seinerzeit so entschieden. Kritik ist bei uns willkommen – sie sollte jedoch konstruktiv sein. Wenn man sich der Wertung der Jury nicht anschließen kann, dann kann man das natürlich äußern. Es kommt hierbei aber auch auf die Art und Weise an – und hier sind wir streckenweise erstaunt, auch weil wir Sie bislang anders kennengelernt haben. Richtigstellen möchten wir - wie in Ihrem Kommentar an Timo ausgeführt -, dass es nicht unserer Philosophie entspricht, über andere Organisationen bzw. Homepage „herzuziehen“. Genauso wie Sie, haben wir zu anderen Wettbewerben eine Meinung. Werden wir gezielt gefragt, dann äußern wir uns auch dazu, wenn wir ggf. ein anderes weiter hinten liegendes Bild weiter vorne sehen. Das ist legitim. Ihr Prophoto-Team

Prophoto-Team

von Prophoto-Team
17. Februar 2017, 08:23:00 Uhr

Liebes Prophoto Team, bitte die ganze Wahrheit sagen! Ja das was ihr jetzt hier geschrieben habt habe ich gesagt. Aber bitte die ganze Wahrheit sagen. Ich habe auch gesagt, das ich die Entscheidung das Bild "Rotkehlchen im Gras" bei weitem nicht so gut und spektakulär ist, wie das Bild "Gimpel schimpft mit Sperling" und ich die Entscheidung nicht nachvollziehen kann. Also habe ich auch schon Kritik geübt, als ich ihrer Meinung nach Erfolg hatte! Missgunst und Neid? Floskeln um Leute mundtot zu machen. Wer mich persönlich kennt, weiß das ich dieses erstens nicht bin und zweitens das nicht nötig habe. In Deutschland ist diese Art besonders beliebt um Leute die überhaupt noch den Mut aufbringen ihre eigene Meinung zu sagen, auch wenn sie damit gegen den Strom schwimmen, wozu die allermeisten, warum auch immer, nicht mehr in der Lage sind.

Lutz Klapp

von Lutz Klapp
16. Februar 2017, 17:49:11 Uhr

Lieber Timo, es steht jedem frei seine Meinung bzw. Kritik zu äußern, was hat das mit schlechter Kindheit zu tun, du verwechselst da etwas. Ist schon klar, wenn man zu den Preisträgern zählt, findet man diese Kritik nicht gut, ändert aber nichts daran das man sie Äußern kann. Wir hatten im Osten schon einmal eine Zeit wo man dies nicht durfte. Willst Du sie zurück haben? Das ist es eben auch "Transparenz" Das was Blende tut ist in der Tat für mich übertrieben und auch überschätzt! Es ist noch gar nicht lange her, da ist Prophoto über eine andere Organisation bzw. Website hergezogen und hat deren Bildauswahl kritisiert. Wenn man im Glashaus sitzt sollte man nicht mit Steinen werfen.

Lutz Klapp

von Lutz Klapp
16. Februar 2017, 17:34:55 Uhr

Jetzt hat es doch einen ganzen Tag gedauert bis ich die Bildidee " Spiegelungen" die hier realisiert wurde erkannt habe ..... und hier muss ich der Jury , die ich gelegentlich hinterfragt habe , loben denn sie hat ein erst auf den " dritten Blick" erkennbares modernes Foto gewürdigt und hier meine Hochachtung vor den Beiden jungen Fotografen die unbeschwert und "ganz anders" an das Thema ran gegangen sind ! Glückwunsch

hans lachmann

von hans lachmann
16. Februar 2017, 14:42:39 Uhr

ich persönlich finde es ja wirklich erschreckend, welch missgunst und neid unter manchen fotografen herrscht. zumal wenn aus dem vorangegangene kommentar des veranstalters zu lesen ist, dass blende und der wettstreit mit anderen fotografen so lange okay ist, wie man einen preis gewinnt. Aber wehe, wenn eine platzierung ausbleibt - dann wird schonungslos ausgeteilt. sicherlich ist keine jury unfehlbar, da in die entscheidung viele persönliche präferenzen einfließen. zu glück leben wir in einem freien land, in dem es jedem frei steht seine meinung zu sagen und seine konsequenzen zu ziehen. allerdings gibt es zeitgenossen denen dies nicht reicht und denen die bezeichnung foto-graf zu vermitteln scheint, dass die einer aristokratischen elite angehören, deren ich-bezogene sichtweise der weisheit letzer schluss ist. für mich gibt es kaum etwas schlimmeres als respektlosigkeit gegenüber seinen mitmenschen. so manche äußerung - wie sie hier und in anderen kommentaren zu lesen sind - empfinde ich schlichtweg beleidigend. ich bin mir sicher, dass ich damit nicht allein dastehe.

Paul Nelson

von Paul Nelson
16. Februar 2017, 10:28:18 Uhr

Hier schein einer frustriert zu sein bei so vielen negativen und unqualifizierten Kommentaren auch zu Preisträgerbildern in der Galerie. Die Gedanken sind frei. Ob die Kommentare von ihm auch so ausgefallen wären wenn derjenige zu den Preisträgern gehören würde? Wohl eher nicht.

Andrea

von Andrea
16. Februar 2017, 09:05:52 Uhr

Wie geht man mit sehr negativen Kommentaren um - man veröffentlicht diese selbstredend. Ab einem gewissen Grad ist eine Gegenkommentierung allerdings notwendig. Das hat nichts damit zu tun, sich rechtfertigen zu wollen. Blende ist ein hochkarätiger Wettbewerb Herr Klapp - das zeigen u.a. die auf dieser Seite und die in den Galerien veröffentlichten Aufnahmen. Sie waren bei „Blende 2016“ mit Ihren eingereichten Wettbewerbsbeiträgen nicht erfolgreich. Mit einigen dieser Wettbewerbsbeiträge haben Sie bei anderen Wettbewerben Preise abgeräumt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Erfolg mit Aufnahmen bei anderen Wettbewerben kann im Umkehrschluss aber nicht bedeuten, damit auch bei „Blende“ erfolgreich zu sein. Der Jury deshalb indirekt oder auch direkt Inkompetenz zu unterstellen ist ebenso Fragwürdig wie den hohen Stellenwert von „Blende“ anzuzweifeln. Es steht Ihnen frei, über welche Wettbewerbe Sie den Wettstreit suchen und annehmen. Hier übrigens eine Aussage von Ihnen als Sie bei „Blende 2014 erfolgreich waren und wir Sie mit Ihren Leistungen auf unserer Homepage vorgestellt haben: „Meine Motivation, bei dem „Blende“-Wettbewerb und anderen Wettbewerben mitzumachen, ist, mich mit anderen Fotografen zu messen, um besser zu werden. Begeistern für den „Blende“-Wettbewerb kann ich mich deshalb, weil so viele Fotografen daran teilnehmen.“ Im vergangenen Jahr hatten wir uns übrigens mit der Fragestellung auseinandergesetzt, ob Fotojurys gerecht und objektiv sind (https://www.prophoto-online.de/aufgegriffen/fotojurys-gerecht-und-objektiv-10010365). Ihr Prophoto-Team

Prophoto-Team

von Prophoto-Team
16. Februar 2017, 08:33:28 Uhr

Von einem hochkarätigem Fotowettbewerb (Jury-Entscheidungen) kann hier nicht mehr die Rede sein. Ich jedenfalls habe das letzte mal daran teilgenommen. wenn die hier so weiter machen, werde ich auch nicht der letzte sein. Anerkennung für Erfolge hin und her. Das ist dann auch nicht alles...

Lutz Klapp

von Lutz Klapp
15. Februar 2017, 18:27:05 Uhr

oh je hier scheint ja bei manchen Frust zu bestehen oder eine schlechte Kindheit. Freut euch doch mal mit denen, die Gewonnen haben. Wenn ich mir die Galerie mit den Siegerbildern anschaue so ist das einfach toll. Und was bedeutet der Kommentar "hier gibt es noch mehr Ungereimtheiten". Ich sehe das anders, es wäre schön wenn alle Wettbewerbe die Transparenz von Blende hätten

Timo

von Timo
15. Februar 2017, 15:10:02 Uhr

Hier gibt es noch viel mehr Ungereimtheiten als die oben genannten...

Lutz Klapp

von Lutz Klapp
15. Februar 2017, 14:59:23 Uhr

Steht doch im Artikel, dass das Bild gerade damit besticht, sich allen fotografischen Regeln zu widersetzen. Auch wenn ich bei manchen stark nachbearbeiteten bzw. verfälschten Bildern nicht verstehe, warum sie unter den Preisträgern sind, ist die Endauswahl doch wesentlich besser als letztes Jahr getroffen. Es sind wirklich viele tolle Fotos dabei!

Lukas

von Lukas
13. Februar 2017, 22:15:22 Uhr

Bei diesem Bild sind der Kopf, der Fuß und das Rad abgeschnitten. Von der Idee gut; aber der Platz ist schmeichelhaft.

Bild Platz

von Bild Platz
13. Februar 2017, 16:13:31 Uhr

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