Blende 2017 - Thema: Urbanität - Großstädte - Streetfotografie

Lucas Winke, Lichtstreifen, Blende-Fotowettbewerb Bildgalerie betrachten Lucas Winke, Lichtstreifen, Blende-Fotowettbewerb

Eine wahre Fundgrube an Motiven bietet Ihnen in der 43. Runde des großen Deutschen Zeitungsleser-Fotowettbewerbs „Blende 2017“ das diesjähriges Thema „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“. Sie können also aus dem Vollen schöpfen, wenn Sie für die diesjährige thematische Vorgabe auf Motivjagd gehen und sich an unserem großen Fotowettbewerb „Blende“ beteiligen. Machen Sie mit, messen Sie sich mit anderen Fotobegeisterten, suchen Sie den Wettstreit und die Herausforderung – wir bieten Ihnen mit „Blende“ diese große Chance.

Wie kann man an „Blende 2017“ teilnehmen?

Für alle, die den FotowettbewerbBlende“ noch nicht kennen: Eine Teilnahme an Europas einzigartigem Contest für alle Fotobegeisterten ist nur über eine der mehr als 50 Tageszeitungen und ihre Kopf- sowie Bezirksausgaben möglich, die „Blende 2017“ für ihre Leser ausschreibt. Welche Zeitung in Ihrer Region bei „Blende 2017“ mit von der Partie ist, teilen wir Ihnen auf Anfrage mit. In der ersten Runde von Blende 2017 wetteifern die Leser der jeweiligen Zeitung untereinander. Die von den Blende-Redaktionen prämierten Aufnahmen werden anschließend an uns, die Prophoto GmbH, zur bundesweiten Endausscheidung weitergereicht. Dort tagt im Dezember die Jury und ermittelt die Sieger von „Blende 2017“, die dann im neuen Jahr bekannt gegeben werden. Für die bundesweite Endausscheidung loben wir mit Unterstützung von Förderern Preise im Wert von über € 40.000,— aus. Die entsprechenden Preislisten gehen – nach derzeitigen Planungen – spätestens Ende Juni hier online

Streetfotografie – Konzentration auf das Wesentliche

Die Streetfotografie ist ein Sujet, das an Mannigfaltigkeit grenzenlos ist. Das ist womöglich das Herausfordernde an unserer diesjährigen thematischen Vorgabe mit „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“ besteht doch die Gefahr, sich gegebenenfalls zu verzetteln. Geht man der Streetfotografie nach, so vermag diese einem die Augen zu öffnen. Damit einher geht, sich mit der Welt, in der wir leben, auseinanderzusetzen und seine Wahrnehmungen zu schärfen. Tagtäglich begegnen einem flüchtige Augenblicke, die es wert sind, mittels Fotografie konserviert zu werden.

Die Motive liegen in der Streetfotografie förmlich auf der Straße, doch darin liegt auch das Herausfordernde. Bei der Flut an variierenden Motiven ist es ratsam, sich auf eins zu fokussieren, denn sonst sieht man sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Motivvielfalt reicht von Menschen über Fassaden und Verkehrsmittel bis hin zu Schlafstätten, Graffitis, Wochenmärkten, Straßenfesten, aber auch überquellenden Mülleimern und ähnliches. Die Entdeckung von Motiven zum diesjährigen „Blende“-Thema „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“ setzt unter anderem die persönliche Entschleunigung voraus, denn nur dann ist man auch offen für sie.

Entscheidend für Ihren fotografischen Erfolg bei „Blende“ ist es auch, sich im Vorfeld nicht unter Druck zu setzen und zu verkrampfen. Auch, wenn die Anzahl an Motiven in der Streetfotografie gigantisch ist, so bedeutet dies noch lange nicht, dass Sie gleich bei der ersten Fototour zu unserer thematischen Vorgabe mit einem Volltreffer heimkehren. Eventuell müssen Sie mehrfach losziehen. Ein kleiner Tipp auf dem Weg zum möglichen Erfolg und um sich nicht zu verzetteln ist, sich bei seiner Tour auf eine feste Anzahl an Aufnahmen, zum Beispiel 36, zu begrenzen. Oftmals ist es nämlich so, dass die selektivere Vorgehensweise die persönliche Trefferquote erhöht.

Wenn Sie auf Fotojagd zu unserem diesjährigen „Blende“-Thema gehen, dann ist für den Bilderfolg auch entscheidend, sich als Fotograf auf Situationen einzulassen. Dazu gehört natürlich auch, sie aufzuspüren und dann auf sich wirken zu lassen. Hat man den Kopf nicht frei, weil einen andere Dinge beschäftigen, so sind das nicht die besten Voraussetzungen für gelungene Wettbewerbsaufnahmen. In diesem Fall sollte man sich lieber zu einem anderen Zeitpunkt auf den Weg machen, wenn die persönlichen Rahmenbedingungen stimmen.

Sind Menschen für unsere thematische Vorgabe „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“ das bevorzugte Sujet, dann obliegt Ihnen als Fotograf große Verantwortung und dementsprechend auch großer Respekt den abgebildeten Personen gegenüber. Gerade letzteres steht oft im Widerspruch dazu, Alltagssituationen einfangen zu wollen, die den ungeschönten und ehrlichen Alltag thematisieren. Hilfreich für den respektvollen Umgang mit Situationen ist immer wieder ein Hinterfragen, bevor man den Auslöser betätigt.

Beteiligt man sich mit Aufnahmen, in denen Menschen im Mittelpunkt der fotografischen Betrachtung stehen, an unserem Fotowettbewerben „Blende“, so gilt es, das Recht am eigenen Bild zu wahren. Hierbei handelt es sich um eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Es besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden. Eine Genehmigung schafft Klarheit – als Fotograf gerät man hier aber mitunter in einen Konflikt. Fragt man vorher nach, ob man ein Bild machen darf, ist die Motivsituation hin. Fotografiert man erst und wird dabei beobachtet, kann es zu einer Konfliktsituation kommen. Eine Gratwanderung also. In den meisten Fällen wird zuerst der Auslöser betätigt und dann mit der beziehungsweise den abgelichteten Personen Kontakt aufgenommen. In der Regel stehen sie Ihnen positiv gegenüber, denn sie haben sich von der Masse abgehoben und man war sozusagen ein Bild wert. Tauschen Sie die Kontaktdaten aus, teilen Sie sich mit, was Sie so fasziniert hat und meistens freuen sich Abgelichtete über Bilder, die Sie ihnen zur Verfügung stellen. Möchte man auf der ganz sicheren Seite sein, so lässt man sich eine Genehmigung unterschreiben. Hier ist die App „Easyrelease“ hilfreich.

Unser diesjähriges „Blende“-Thema „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“ lebt auch von der Emotionalität. Ansatzpunkt sollte sein, seinem Wettbewerbsbeitrag einen Zauber zu verleihen. Dazu gehört, mit dem Licht zu spielen, ist es doch das Spiegelbild der Stimmung, die man in sich trägt und die man vermitteln möchte. Durch Komposition und Gestaltung sollte der Betrachter auf Entdeckungsreise geschickt werden. Dazu gehört auch, nicht alles in den Aufnahmen beantworten zu wollen. Warum sind Aufnahmen von Rückansichten so beliebt? Weil der Betrachter sie auf seine Art interpretieren kann und Sie ihm auch den Freiraum dafür einräumen. Selbst wenn in der Streetfotografie meist alles recht schnell gehen muss, so sollte man sich Zeit nehmen. Wichtig auf dem Weg zum Bilderfolg sind eine gute Beobachtungsgabe und die Fähigkeit, Abläufe vorherzusehen. Erfahrung ist oftmals ein unerlässlicher Garant, denn sie lässt Sie die nötigen Vorkehrungen treffen, wie beispielsweise die Festlegung des Ausschnitts.

Aktuelle Kameramodelle mit ihren grandiosen schnellen Serienbildfunktionen oder gar 4K sind ein Segen für alle Streetfotografen. Damit verpasst man keinen Moment des Augenblicks und kann, wie von unserem Altmeister Henri Cartier-Bresson in Perfektion vorgemacht, komplexeste Situationen fotografisch auf den Punkt bringen.

Die beste Kamera für unsere diesjährige thematische Vorgabe „Urbanität – Großstädte – Streetfotografie“ ist natürlich immer das Aufnahmegerät, das man dabei hat. Hochwertige Kompaktkamera mit einem größeren Zoombereich und ausreichend Einstelloptionen sind für die Streetfotografie ebenso geeignet wie kompakte System- beziehungsweise Spiegelreflexkameras. Je nach Intention bieten sich das Normal- oder Weitwinkelobjektiv an, wahlweise kann auch ein leichtes Teleobjektiv zum Einsatz kommen.

Blende Informationen A-Z 05 / 2017

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