Nachwuchsfotografen aufgepasst - 17 Anregungen und Tipps für eine erfolgreiche Teilnahme bei Blende 2015

© Fotograf: Felix Gerz, Marienkäfer am fressen, Blende-Fotowettbewerb
© Fotograf: Felix Gerz, Marienkäfer am fressen, Blende-Fotowettbewerb
Fotografieren ist einfach klasse – jeder fotografiert heute aus Spaß, weil man Gesehenes dauerhaft in Bildern konservieren möchte, um mit Fotografien zu kommunizieren und um bei Fotowettbewerben, wie unserer Blende, den Wettstreit sowie die Herausforderung zu suchen und um anderen seine fotografischen Werke zu zeigen. Nachstehend haben wir für Euch 17 Anregungen und Tipps zusammengefasst. Mit diesen dürfte die Wahrscheinlichkeit auf Eure erfolgreiche Teilnahme bei Blende steigen.

  1. Für Blende kannst Du mit dem Smartphone – das sicherlich Deine „Immer-Dabei-Kamera“ ist – ebenso fotografieren wie mit Deiner Kamera. Auch, wenn die fotografischen Leistungen bei Smartphones immer besser werden, so empfehlen wir Dir, für Blende zur Kamera zu greifen. Diese bietet Dir einen größeren fotografischen Funktionsumfang, was Deiner Kreativität entgegen kommt. Nimm also auf Deinen Touren möglichst oft Deine Kamera mit – Deine Motive liegen sprichwörtlich auf der Straße und wollen von Dir festgehalten werden.

  2. © Fotograf: Claudia Loch, Hey Du!, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Claudia Loch, Hey Du!, Blende-Fotowettbewerb
    Entscheidender als die Fototechnik sind Dein Auge und Dein Gespür für Situationen. Übung macht bekanntlich den Meister. Das bedeutet, dass Dir mit einer Kompaktkamera ebenso tolle Aufnahmen gelingen können wie mit einer Kamera mit Wechseloptik (Spiegelreflex- und kompakte Systemkamera). Je größer natürlich der Funktionsumfang Deiner Kamera ist, desto größer ist der Einfluss, den Du auf Deine Bilder nehmen kannst.

  3. Wähle an Deiner Kamera immer die höchstmögliche Auflösung – dann hast Du nicht nur die bestmögliche Bildqualität für Blende, sondern Du hältst Dir auch künftige Optionen beispielsweise für die Bildausgabe offen.

  4. Mit pfiffigen Fotos, hinter denen sich originelle Ideen verbergen, hast Du gute Chancen, bei Blende erfolgreich zu sein. Halte Dich aber an das Thema/die Themen und beachte die Wettbewerbsregeln! Wenn Du die eine oder andere Regel nicht verstehst, frage Deine Eltern.

  5. © Fotograf: Hanna Heuer, Kunst auf der Straße, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Hanna Heuer, Kunst auf der Straße, Blende-Fotowettbewerb
    Sofern es Deine Motive zulassen, mache mehrere Aufnahmen davon, auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Drücke in spannenden Situationen mehrmals schnell hintereinander ab oder nutze die Serienbildfunktion. Später kannst Du das stärkste Einzelbild auswählen oder aus mehreren Fotos eine Serie zusammenstellen. Du kannst ja Deine Eltern und Freunde fragen, welche Aufnahmen ihnen am besten gefallen.

  6. Wechsle die Formate: Das Querformat ist am besten für Gruppen- und Landschaftsfotos geeignet, das Hochformat für Porträts. Doch Regeln sind auch dazu da, um gebrochen zu werden. Du kannst auch die Panoramaeinstellung Deiner Kamera verwenden, das gibt vor allem draußen tolle Übersichtsaufnahmen.

  7. Suche auch mal das fotografische Experiment und spiele mit den kamerainternen Filtern. Es gibt Motive, die in Schwarzweiß deutlich wirkungsvoller sind als in Farbe. Aktuelle Kameras haben eine große Auswahl an Filtern, die die Wirksamkeit Deiner Motive imposant beeinflussen können.

  8. © Fotograf: Christoph Timm, Untergang, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Christoph Timm, Untergang, Blende-Fotowettbewerb
    Wenn Du Bilder von Menschen zum Wettbewerb einreichst, von denen die besten ja veröffentlicht werden, musst Du beachten, dass die Menschen auf den Fotos ein sogenanntes „Recht am eigenen Bild“ haben. Das heißt, Du brauchst ihre Erlaubnis dazu, die Bilder einzusenden; bei Kindern die Erlaubnis ihrer Eltern. Ausgenommen sind mehrere Menschen in einer großen Gruppe oder Prominente in der Öffentlichkeit.

  9. Wenn Deine Freunde auch fotografieren, so entdeckt Ihr über „Blende“ möglicherweise mit der Fotografie ein gemeinsames Hobby – geht doch gemeinsam die Themen an und tauscht Euch aus oder bringt Euch gegenseitig mit in die Aufnahmen ein.

  10. Wenn Du Menschen oder Tiere aufnimmst, dann gehe so nah ran, dass sie das Display ziemlich ausfüllen. Klappt das während der Aufnahme nicht, so kannst Du später den Ausschnitt noch am Computer wählen.

  11. © Fotograf: Phillip Duner, Palast der Träume, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Phillip Duner, Palast der Träume, Blende-Fotowettbewerb
    Wenn Du jemanden fotografierst und der Blitz geht los, kann es rote Augen auf den Bildern geben. Suche dazu vorher im Kameramenü das Porträtprogramm zur Verringerung des „Rote-Augen-Effekts“.

  12. Die lebendigsten Schnappschussfotos gelingen Dir, wenn sich die Menschen unbeobachtet fühlen.

  13. Wenn Du online bei Blende mit von der Partie bist, dann verwende immer Deine eigene E-Mail-Adresse. Jedes Familienmitglied, das online an Blende teilnehmen möchte, braucht jeweils seine eigene E-Mail-Adresse. Unter dieser ist jeder eindeutig als Teilnehmer registriert.

  14. Achte auf die korrekte Ausgabegröße Deiner Bilder bei einer Online-Teilnahme bei Blende. Die Fotos müssen im Dateiformat JPEG im Farbraum RGB mit einer maximalen Dateigröße von 8 MB eingereicht werden. Dabei muss die längere Seite des Bildes mindestens 800 Pixel (px) lang sein. Frage Deine Eltern, wenn Du nicht zurecht kommst.

  15. © Fotograf: Sarah Görs, Nehmen Sie Platz, ist sogar reserviert!, Blende-Fotowettbewerb
    © Fotograf: Sarah Görs, Nehmen Sie Platz, ist sogar reserviert!, Blende-Fotowettbewerb
    Unser Tipp lautet, immer in der höchstmöglichen Auflösung zu fotografieren – auch, wenn das eine große Datenmenge mit sich bringt. Um Deine Aufnahmen über das Blende-online-Tool einreichen zu können, dürfen diese eine maximale Dateigröße nicht überschreiten. Gegebenenfalls musst Du Deine Aufnahmen zuvor verkleinern – das ist kein Hexenwerk. Oberstes Gebot lautet, die Bilddatei unter einem neuen Namen abzuspeichern – Bildänderungen sollten nie am Original erfolgen. Mit jedem Bildbearbeitungsprogramm kann die Bildgröße verringert werden. Zum Beispiel bei Photoshop hat man die Option, die Verkleinerung über die Pixelmaße oder über die Dokumentengröße vorzunehmen. Erfolgt in einem Feld die Zahlenänderung, so rechnet das Programm automatisch die zweite Kantenlänge aus. Wichtig ist, dass die Proportionen beibehalten werden, denn sonst wird das Motiv gestaucht oder gezerrt. Anschließend muss man nur noch OK drücken, das Bild unter dem neuen Namen speichern und kann es zum Wettbewerb über das „Blende“-online-Tool einreichen.

  16. Wenn Du Fotos bestellst, kannst Du Abzüge in größeren Formaten wählen. Das erlaubt die Möglichkeit, die Bilder noch zu beschneiden und so den Bildausdruck zu verstärken. Wenn Du Dein Bild über einen Drucker daheim ausdruckst, solltest Du ein spezielles Foto-/Inkjetpapier verwenden. Damit bekommst Du eine optimale Bildqualität.

  17. Reiche Deine Aufnahmen nur bei einer der teilnehmenden Blende-Zeitungen ein. Notiere Dir den Einsendeschluss Deiner Zeitung im Kalender, beschrifte Deine Bilder leserlich und schicke sie rechtzeitig ab.

Weitere Anregungen und Tipps zum eigenen Spiel mit Zeit und Blende findest Du hier auf der Homepage unter anderem in unserem Foto Jugend Ratgeber.

Blende Informationen A-Z 06 / 2015

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