Foto-App Grid Lens - In den Rahmen knipsen

Grid Lens, Aufnahme
Wieso eigentlich werden Fotos erst hinterher zu einer Collage zusammengefasst und in einen Rahmen gepackt? Gute Frage mit passender Antwort: Die Foto-App Grid Lens für iPhone und iPad liefert Rahmen und der Smartphone-Besitzer kann gleich in den Rahmen hinein fotografieren. Damit ist auch garantiert, dass das Bild immer passt.

Das Erstellen von Collagen fordert dem Nutzer meist einiges an Geduld ab. Mit der App Grid Lens aus Apples App Store ist das anders. Denn damit lassen sich Fotos direkt in den Rahmen hinein aufnehmen. Dabei bietet Grid Lens einige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung und wer des Englisch mächtig ist, kann sich auch durchgängig Tipps anzeigen lassen, welche Schaltfläche wofür ist.

Grid Lens, Beschriftung
Die unten links mit dem Rahmen dient da – natürlich – der Auswahl des Rahmens. Vom einmal geteilten Bild bis zur Aufteilung mit sechs einzelnen Bildern bleiben fast keine Wünsche offen. Wem das trotzdem nicht reicht, der kann sich seine Muster nach Wunsch gestalten und das im Prinzip ohne Limit. Die Rahmendicke und die Farbe lassen sich später noch bequem auswählen.

Bei der Aufnahme bietet die App ein nettes Feature. So kann jedes Feld einzeln belichtet werden. Einfach das entsprechende Feld antippen, schon ist das Bild im Kasten, ein separater Auslöser muss nicht mehr gedrückt werden. Dabei kann natürlich immer neu gezielt werden. Interessante andere Einblicke gibt es aber, wenn der Button unten rechts gedrückt wird, denn dann wird ein Bild über die ganze Displayfläche gestreckt, unterbrochen vom Gitter der Collage.

Nun kann es mühsam sein, vier- oder sechsmal einzeln auszulösen. Der kleine Button neben dem Kamerasymbol, das auch gedrückt werden muss, um ein fertiges Projekt zu speichern, ist der Schalter für die Serienbildfunktion. Die Geschwindigkeit lässt sich in den Einstellungen im Bereich zwischen 0,3 und zwei Sekunden regeln. Ist dieser Modus aktiviert, muss nur einmal ausgelöst werden und nacheinander werden alle Felder gefüllt. Übrigens ist es auch möglich, einzelne Felder auszutauschen. Wenn erst einmal ein Bild darin verankert ist, wird es einmal angetippt und kann dann neu aufgenommen werden. Oder man hängt so einfach ein Bild aus dem lokal gespeicherten Bestand ein, auch das ist dann möglich.

Grid Lens, Filter
In der Galerieansicht fertiger Projekte warten noch einige Extras. Sechs Filter stehen zur Auswahl, mit denen entweder Farbunfälle simuliert oder die ganze Collage in ein Schwarzweißbild umgewandelt werden kann. Das Bearbeiten einzelner Fotos der Collage mit einem Filter ist nicht möglich. Außerdem steht in der Galerieansicht auch noch ein Beschriftungstool zur Auswahl, mit dem Bildunterschriften oder Sprechblasen eingefügt werden können. Es stehen sowohl mehrere verschiedene Schriftarten und Farben für Schrift und Hintergrund zur Verfügung.

Eine Anbindung an Twitter, Flickr und Facebook ist in der App eingebaut, ebenso eine direkte Verknüpfung mit dem Mail-Programm des Smartphones. Was nicht möglich ist, ist das Arbeiten im Querformat, so dass sich diese App hauptsächlich an iPhone-Nutzer richtet, das iPad im Hochformat zu nutzen ist nicht wirklich praktisch.

Grid Lens für iPhone und iPad (0,89 Euro) ab iOS 5.0, Downloadgröße 27,3 MB, Entwickler: Bucket Labs. Aktuelle Version 1.3.2
https://itunes.apple.com/de/app/grid-lens/id490495120?mt=8

Foto-App Besprechung iPhone / iPad 07 / 2013

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