Foto-App PicsArt - Fotoeditor mit Spaßfaktor

Foto-App PicsArt - Bildbearbeitung
Rahmen, Collagen, Effekte, Bildbearbeitung – wem das reicht, der sollte mal einen Blick auf die Foto-App PicsArt werfen. Denn die kostet nichts, bietet hunderte Möglichkeiten und ist trotz ihrer Komplexität noch einigermaßen intuitiv zu bedienen. Außerdem bringt das kleine Programm für iPhone und iPad noch einige Besonderheiten mit.

Und die allerwichtigste Besonderheit findet sich unter den „Rahmen“. Denn dort gibt es eine eigene Rubrik „Facebook-Titelbild“. Und was da hineinkommt, passt dann auch genau in das flache Bild, wie es die Facebook-Chronik vorgibt. Allerdings gibt es da nicht nur einen Rahmen, es gibt eine ganze Reihe davon in dem Format mit unterschiedlichen Unterteilungen.

Foto-App PicsArt - Collage - Facebook

So kann endlich auch mal eine kleine Collage oben auf die eigene Chronik. Die Rahmen lassen sich in Dicke sowie Form der Ecken anpassen und wer es sich auf halber Strecke anders überlegt, kann auch einfach den nächsten Rahmen auswählen. Die Bilder werden entsprechend übernommen. Überhaupt ist das Handling verschiedener Fotos in mehrteiligen Collagen simpel gestaltet. Wenn ein Bild in einen anderen Teil verschoben werden soll, kann es einfach dorthin gezogen werden. Und wenn alles anders werden soll, dann kann aus der Collage ganz einfach mit einem einzelnen Fingertipp in die Rahmen-Sektion gewechselt werden – die Bilder werden mitgenommen. Endlich einmal nicht wieder durchs riesige Bildarchiv wühlen müssen, nur weil jetzt noch ein zweites Objekt erstellt werden soll.

Foto-App PicsArt - Papier liniert
Vom Start weg gibt es fünf Wege, die alle einleuchtend beschrieben sind. Neben Effekten stehen noch die bereits genannten Collagen, ein Kamera-Tool mit einigen sinnvollen Einstellmöglichkeiten und ein Foto-Bereich zur Verfügung. Gerade letztgenannter enthält noch einige erwähnenswerte Features, denn dahinter verbirgt sich eine umfassende Bildbearbeitung. Der eigentlich wichtigste Teil – in Zeiten des Smartphones der eher unwichtigste Teil – findet sich dabei ganz unten im „Tool“. Darin können die Grundparameter wie Helligkeit, Kontrast und Sättigung bearbeitet werden, aber auch so Dinge wie Drehen und Spiegeln oder die Wahl des Ausschnitts.

Foto-App PicsArt - Beschriftung
Bemerkenswert neben all den Cliparts sowie Sprechblasen und wirklich umfangreichen Effekten ist die Option, ein Bild im Bild unterzubringen. Das kann nicht nur einfach darüber kopiert, sondern auch beliebig in der Größe verändert werden, außerdem lässt sich die Transparenz stufenlos über einen Regler einstellen. Auch das Text-Tool lässt mit zig Schriften, frei wählbarer Größe und Farbe keine Wünsche offen.

Wem das alles nicht reicht, der kann vom Startbild weg die Option „Zeichnen“ wählen. Die Macher haben es dem Künstler leicht gemacht und bieten eine große Auswahl von Pinseln, Effekten und allerlei Hilfsmitteln. Wenn dann auf einer langen Bahnfahrt durch die Nacht die Motive zur Neige gehen, bleibt immer noch die Möglichkeit, den Pinsel zu schwingen.

Und am Ende alles der Welt mitzuteilen. PicsArt bietet jede Menge Möglichkeiten, das Bild zu speichern oder in sozialen Netzwerken zu holen. A propos soziale Netzwerke. Wer ein Bild von dort holen möchte, um es zu bearbeiten, kann das direkt in der App machen. Allerdings braucht PicsArt dafür recht umfangreiche Zugriffsrechte auf Facebook und Co. Unter anderem verlangt das Programm auch die Erlaubnis, öffentlich bei Facebook posten zu dürfen. Das sollte man sich dann besser zweimal überlegen.

PicsArt für iPhone und iPad (gratis), ab iOS 5.0
Downloadgröße 22,2 MB, Entwickler: Socialin Inc. Aktuelle Version 2.2.0
https://itunes.apple.com/de/app/picsart-photo-studio/id587366035?mt=8

Foto-App Besprechung iPhone / iPad 12 / 2013

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