Foto-App Brushstroke - Malereien für Fotografen

Tooltips in Englisch Bildgalerie betrachten

In jedem Fotografen steckt bekanntlich auch ein Künstler. Und wenn zuträfe, dass Fotografen nur deshalb nicht Maler geworden sind, weil das zu schwierig ist, dann gibt es hier jetzt die Foto-App, die das Schwierige übernimmt. Die Foto-App Brushstroke bietet dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Brushstroke kombiniert ziemlich viele Optionen mit einer einfachen und durchdachten Bedienung. Trotz der Fülle an Möglichkeiten fühlt man sich als User dabei immer gut geführt. Einige Tooltipps beim erstmaligen Start der Foto-App machen das Ganze noch einfacher – allerdings sind diese Tipps nur in Englisch.

Los geht es – natürlich – mit dem Aussuchen eines Fotos, entweder aus der Bibliothek des Geräts oder indem direkt eines aus der Foto-App heraus aufgenommen wird. Und dann kann es wirklich losgehen. Im ersten Schritt landet man zunächst einmal bei den verschiedenen Mal-Filtern. Am unteren Bereich sind zwei Leisten angeordnet. Ganz unten kann im aktuellen Bereich der entsprechende Filter ausgewählt werden oder eine Einstellung aus diesem Bereich. Direkt darüber gibt es in einem Streifen fünf Symbole mit Pinsel, Farbpalette, Leinwand, Einstellmöglichkeiten und einem Menüpunkt für die individuelle Signatur – die gehört zu einem echten Kunstwerk schließlich dazu.

Wer sich ans Werk macht, ist mit der vorgegebenen Reihenfolge ganz gut bedient. Zwar sollte ein Bild schon einigermaßen ordentlich aussehen, aber die Anpassung von Lichtern, Schatten, Belichtung und Kontrast muss wirklich nicht an erster Stelle stehen. Denn das kann sich alles ändern, je nachdem, zu welchem Malstil oder welcher Farbabstimmung man greift. Apropos Malstil: Es gibt viele davon, sehr viele. In etwa angedeutet werden sie durch kleine Symbole in Form eines Beispielbilds, tatsächlich kann man darauf aber nicht besonders viel sehen. Es bleibt deshalb nicht viel mehr übrig, als sich einmal durchzuklicken. Zwar ist die Zahl der Filter groß, allerdings funktioniert die Anwendung meist recht schnell, so dass das Ergebnis umgehend zu sehen ist.

Im zweiten Schritt wird dann die Farbe ausgewählt. Also nicht einzelne Farben, sondern vielmehr ein ganzes Farbkonzept. Hier funktioniert die Orientierung mit den Vorschau-Bildchen ein bisschen besser, aber um das Ausprobieren kommt man dann doch nicht herum. Gleiches gilt auch noch für den dritten Schritt, bei dem die Textur der Oberfläche gewählt wird. Zur Auswahl stehen Leinwand und verschiedene Papiere. Im Zweifelsfall sollte man da aber etwas näher heranzoomen, was ganz einfach mit der Zwei-Finger-Pinch-Geste ohne Probleme funktioniert. Auch der entsprechende Bildausschnitt in der Vergrößerung lässt sich so ohne Umweg wählen.

Es geht im dritten Schritt dann an die Bildbearbeitung. Jetzt, wo Pinselstrich, Farbwahl und Struktur klar sind, kann man am Kontrast noch etwas optimieren, an der Belichtung ohnehin, aber auch in hellen und dunklen Bereichen getrennt. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, die Sättigung einzustellen. Dabei erscheinen bei der Auswahl keine Regler im klassischen Sinne, vielmehr stellt man diese ein, indem man einfach von links nach rechts über das Bild fährt. Am oberen Rand wird zwischen Null und 100 Prozent gleich angezeigt, wie stark der Effekt angewendet wurde.

Wenn dann alles fertig ist, darf natürlich eine Signatur nicht fehlen. Die kann mit der letzten Schaltfläche hinzugefügt werden. Und schon ist das Kunstwerk fertig. Verlinkungen zu sozialen Netzwerken sind gleich eingebaut, außerdem bietet die App die Möglichkeit, das Bild ausdrucken zu lassen. Allerdings erfolgt der Versand aus den USA, zusätzlich zu happigen Versandgebühren können dabei noch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer anfallen. Kostengünstiger ist es, das Bild zu speichern und dann bei einem Dienstleister im eigenen Land ausarbeiten zu lassen.

Brushstroke für iPhone und iPad (2,69 Euro), ab iOS 7.0
Downloadgröße 16,5 MB, Entwickler Code Organa, Version 2.0
https://itunes.apple.com/de/app/brushstroke/id824421012?mt=8

Foto-App Besprechung iPhone / iPad 12 / 2014

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