Foto-App Besprechung Pics2Mov - Bewegte Bilder

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Bilder in Bewegung zu bringen, ist eigentlich die Aufgabe vom Filmen. Aber es lassen sich auch Fotografien bewegt darstellen. Mit Schwenk über das Bild und Überblend-Effekten macht die Foto-App Pics2Mov am iPhone oder iPad genau das. So einfach die Bedienung, so eindrucksvoll das Ergebnis.

Die Foto-App ist erst einmal recht einfach zu bedienen. Es gilt, einige Bilder auszuwählen. Wer keine Bilder gespeichert hat oder gerade mal ein aktuelles Ereignis verarbeiten möchte, kann direkt aus der Foto-App heraus fotografieren. Und dann geht es auch schon los. Pic2Mov verarbeitet die geladenen Bilder zu einem Film, der schon in der Grundeinstellung recht ansehnlich ist. Es gibt Schwenks über die Bilder sowie langsame Überblend-Effekte.

Wer möchte, kann sein Werk jetzt schon exportieren. Dabei erstellt Pics2Mov eine Filmdatei, nicht etwa einzelne Bilder oder eine Art Diashow. Großer Vorteil dieser Filmdatei ist, dass sie auf den meisten Geräten angesehen werden kann und auch für Facebook kompatibel ist. Wer also das nächste Mal mit seinen Urlaubsbildern bei Facebook richtig Eindruck machen will, erstellt daraus einen Film. Beim Export stehen mit 720 und 1.080 Pixel Breite zwei Formate zur Verfügung, wobei 1.080p schon HD-Auflösung ist. Allerdings wird die Datei dadurch um einiges größer als beim kleineren Format.

Das Ganze wäre jetzt also perfekt, wäre da nicht unten rechts immer das Logo des Programms. Da kann man darüber wegsehen, schließlich ist die App sehr günstig zu haben, gleichzeitig wäre aber eine Option wünschenswert, das Logo auch loszuwerden.

Ein kleiner Film ist mit den Grundeinstellungen schnell und unkompliziert erstellt. Wer es ein bisschen individueller will, kann aber auch noch ins Detail gehen. Mit einem Fingertipp auf das Zahnrad-Symbol unten rechts öffnet sich eine Menüleiste, die einige Optionen bringt. Zum Beispiel kann dort über einen Schieberegler ganz einfach die gesamte Dauer des Films festgelegt werden. Außerdem gibt es eine Schaltfläche, mit der die Hintergrundfarbe ausgewählt werden kann. Idealer Weise passt die ja irgendwie zu den Fotos und fällt nicht völlig aus dem Rahmen.

Im rechten Teil gilt es festzulegen, wie der Übergang zwischen den einzelnen Bildern gestaltet werden soll. Diese Übergänge sind zum größten Teil kostenpflichtig. Man kann übrigens auch jeden einzelnen Übergang individuell festlegen. Wenn in der Hauptansicht auf die weißen Stege zwischen den einzelnen Fotos der Bilderleiste getippt wird, kann jeweils ein eigener Übergang („Transition“) bestimmt werden.

Kein Film ohne Vorspann, oder wie war das? Jedenfalls kann auch der erstellt werden – die Schaltfläche ist links vom Filmstreifen etwas versteckt in Hellblau und mit „Cover Design“ beschriftet. Teilweise sind weitere Inhalte auch hier kostenpflichtig, aber der Stil ist ganz nett gehalten.

Und dann wäre dann ja noch die Musik. Und das haben die Macher richtig clever gelöst. Wer auf das kleine Notenschlüssel-Symbol tippt, kommt zur Musik-Auswahl. Dort kann erst einmal auf die eigene Musik zugegriffen werden, ansonsten gibt es eine große Auswahl klassischer Musik, die auch für Laien recht leicht zuzuordnen ist. Denn die Titel sind (englisch) in Bereiche wie „happy“ oder „dramatic“ sortiert. Nicht dass dann zur blühenden Sommerwiese ein dramatisches Orgelwerk kommt. Die Musik muss vor Benutzung jeweils heruntergeladen werden, was aber nicht allzu lange dauert.

Pics2Mov für iPhone und iPad (0,99 Euro), ab iOS 7.0.
Downloadgröße 66,3 MB, Aktuelle Version 3.83, Entwickler: Gyeong Seop-No.
https://itunes.apple.com/de/app/pics2mov/id788398033?mt=8

Foto-App Besprechung iPhone / iPad 04 / 2015

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