Foto-App Lenslight - Mehr Licht!

Eine Einführung erklärt das Programm
Wenn das mit dem Gewitter nicht klappt, dann kann man ja einfach mal nachhelfen. Mit der Foto-App Lenslight aus Apples App Store funktioniert das ganz wunderbar. Und auch sonst sind wir von dem Programm begeistert, das eine riesige Auswahl von Lichteffekten mitbringt.

Ohne Licht keine Fotografie. Und mit mehr Licht gibt’s manchmal bessere Bilder. Zwei Weisheiten, die jeder Fotograf zumindest in der einen oder anderen Form schon einmal so festgestellt hat. Die Foto-App Lenslight für iPhone und iPad bringt Licht mit, Lichteffekte in allen Variationen, mit vielen Einstellmöglichkeiten und sie liefert begeisternde Ergebnisse. Endlich mal wieder eine Foto-App, die nicht nur schnöde Farb- und Störungsfilter auf Bilder zeichnet, sondern tatsächlich einen Mehrwert bringt. Und wenn es nur der verpasste Blitz ist, den man partout nicht selbst aufs Bild bringt.

Erst einmal hat Lenslight viele Einstellmöglichkeiten. Dennoch, die Bedienung ist recht einfach, denn gleich zu Beginn gibt es eine Einführung. Auch, wenn sich da fast schon Ernüchterung breit macht, weil die Erklärung nur im Hochformat funktioniert, gibt es doch keinen Abzug in der B-Note. Denn am iPad funktioniert die App dann auch im bequemen Querformat. Also haben die Programmierer alles richtig gemacht.

links: Die Auswahl ist riesig | rechts: Lichteffekte können gedreht und gezoomt werden
Was also bringt Lenslight? Das Programm bringt Lichteffekte, die sich zuerst einmal auf das Bild aufsetzen lassen. Da sich die Effekte aber im zweiten Schritt in allen möglichen Dingen anpassen lassen, werden sie dann auch Teil des Bildes. So kann die Größe verändert werden, ebenso wie die Drehung, ganz einfach, indem der Effekt mit zwei Fingern gezogen und geschoben sowie gedreht wird. Man kann die Farben anpassen und die Deckkraft. Auch die Intensität lässt sich noch anpassen und weil ein Effekt vielleicht nicht genug ist, kann man mit Ebenen arbeiten und dann auch mehrere Effekte auf das gleiche Bild anwenden. Das macht richtig Spaß und liefert wirklich überragende Ergebnisse.

links: Die Effekte haben viele Einstellöglichkeiten | rechts: Wenn es unbedingt noch ein Filter sein muss, gibt es den auch
Auch sonst hat die Foto-App einige Extras, nicht aber überflüssigen Schnickschnack. Ein Werkzeug zum Beschneiden des Bildes macht immer den Anfang. Wer den Lichteffekt eingebaut hat und sich für ein wüstes Gegenlicht entschieden hat, will ja vielleicht den Eindruck des geblendet Werdens noch erhöhen. Dafür gibt es Texturen, also Filter, die noch Störungen zum Bild hinzufügen. Auch, wenn solche Filter in der Regel überflüssig sind, hier machen sie Sinn und komplettieren das bearbeitete Bild.

Das Ergebnis ist in hoher Auflösung
Und wer es nicht lassen kann, greift dann noch auf den als „Filter“ bezeichneten Menüpunkt zu. Vignetten und leichte Farbstörungen finden sich dort, ebenso aber auch Schwarzweiß-Filter. Auch dabei hat sich jemand etwas gedacht, denn Schwarzweiß gibt es gleich in mehreren Varianten, mit mehr und weniger Kontrast. Der Lichteffekt behält dabei seine Farbe bei, die Filter werden nur auf das ursprüngliche Bild im Hintergrund angewandt.

Sparsame Möglichkeiten, das Bild zu verteilen
Besonders erfreulich: Am Ende kann das Werk abgespeichert werden, und das in hoher Auflösung. So taugt es wirklich auch für ein Fotobuch oder eine mittlere Ausbelichtung. Konsequenterweise fehlt dafür irgendwie die direkte Anbindung an soziale Netzwerke.

Lenslight für iPhone und iPad (2,99 Euro), ab iOS 6.1
Downloadgröße 43,3 MB, Entwickler: James Grote, Version 9.3
https://itunes.apple.com/de/app/lenslight/id419518259?mt=8

Foto-App Besprechung iPhone / iPad 10 / 2015

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