iPhone-Foto-App Pic Jointer: Einfache, gute Collage-App

Vier Grundformen sind kostenlos erhältlich Bildgalerie betrachten Vier Grundformen sind kostenlos erhältlich

Mal wieder viel zu erzählen, aber keine Worte? Da kommt ein Bild doch wie gerufen. Oder mehrere, wenn es eine längere Story ist. Mit vielen Bildern bei Facebook oder Twitter ist das aber so eine Sache: Sie tauchen bei den anderen nie in der richtigen Reihenfolge auf. Es muss wieder mal eine Collage her. Und weil es gefühlt tausend verschiedene Foto-Apps dafür gibt und tatsächlich wohl zehnmal so viele, bleibt nichts anderes übrig, als hin und wieder mal eine Collage-App auszuprobieren. Pic Jointer ist so eine Foto-App, in Apples App Store die hoch und häufig bewertet ist. In der Grundversion ist die Foto-App kostenlos erhältlich und am Ende hinterlässt sie auch einen ordentlichen Eindruck. Wie eigentlich fast immer gäbe es noch einige Punkte zu verbessern, aber für ein kostenloses Programm ist Pic Jointer recht gut gemacht.

Was beim Test überzeugt, ist die einfache Bedienung. Zwar sind die Schaltflächen nicht ganz so optimal angeordnet und teilweise gefährlich nahe am Werbebanner – da wäre er, der erste Verbesserungsvorschlag – aber zum einen verschwindet die Werbung in der kostenpflichtigen Version und zum anderen ist es wie immer nur ein wenig Gewohnheitssache. Und auch ohne große Anleitung, ist Pic Jointer überaus leicht zu bedienen.

Was ebenfalls auf der Negativ-Seite verbucht werden muss ist die Tatsache, dass die App auch am iPad nur im Hochformat funktioniert. Der Trend scheint sich bei kostenlosen oder günstigen Apps weithin durchzusetzen. Wer also ausufernd viele Collagen erstellen möchte, sollte sich das in diesem Fall nochmal überlegen, ob diese Foto-App die Richtige ist.

In der kostenlosen Version stehen vier verschiedene Vorlagen zur Verfügung, in denen sich bis zu fünf Bilder unterbringen lassen. Wer die 4,99 Euro investiert, hat gefühlt 50 Vorlagen mit bis zu neun Fotos zur Auswahl. Die Vorlagen sind alle quadratisch, lassen sich aber auch in ein Hochformat oder Querformat umwandeln. Denn wenn erst einmal die Bilder eingefügt sind – das funktioniert ziemlich leicht, es wird jeweils angezeigt, welches Bild gerade wohin geladen wird und man kann seine Fotos aus verschiedenen Ordnern zusammenstellen – dann lassen sich Rahmenstärke, Rundungen und die einzelnen Feldgrößen anpassen. Drei Schieberegler zeigen mit einfachen Piktogrammen, was man da jetzt gerade verstellt. Und auch die Rahmen selbst lassen sich anpassen – entweder mit einer einzelnen Farbe oder mit einem Tapeten-Muster. Auch hier gilt wieder: Wer bezahlt hat die weitaus größere Auswahl.

Was wir vermisst haben ist die Möglichkeit, Bilder im Rahmen zu drehen. Sie lassen sich einfach auseinanderziehen sowie zusammenschieben und auch der Ausschnitt lässt sich leicht durch einfaches Verschieben verändern – eine Möglichkeit zum Drehen der Bilder wäre auch noch nett gewesen. Dafür gibt es noch eine größere Sammlung mit Stickern, nur für den Fall, dass Bilder doch nicht alles sagen und noch das eine oder andere Wort dazu muss.

Insgesamt funktioniert Pic Jointer ordentlich und so wie es soll. Ein paar Optionen zum Verbessern gibt es noch, aber da es eine kostenlose Version gibt, kann sich jeder selbst ein Bild machen, bevor dafür ein paar Euro investiert werden.

Pic Jointer für iPhone und iPad (gratis/4,99 Euro), ab iOS 8.0
Downloadgröße 38 MB, Entwickler: Yaling Tu, Version 4.1
https://itunes.apple.com/de/app/pic-jointer-picture-collage/id509987785?mt=8

Foto-App Besprechung iPhone / iPad 06 / 2016

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