photokina 2006 - Stark von Anfang bis Ende

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Den Imaging Workflow, den Weg des Bildes von der Entstehung bis zur Präsentation, hat die photokina 2006, die Weltmesse des Bildes (26. September bis 1. Oktober 2006 in Köln) in diesem Jahr für ihre Hallenstruktur als roten Faden genommen. Damit möchten die Veranstalter - Koelnmesse und Photoindustrie-Verband - es ihren Besuchern leichter machen, sich im riesigen Photo- und Imaging-Angebot zurechtzufinden. Geordnet nach den Bereichen Bildaufnahme, Speichern und Bearbeiten, Bildausgabe, Bildübermittlung und Zubehör wird der Besucher der photokina übersichtlich all jene Innovationen finden, mit denen die World of Imaging in naher und ferner Zukunft wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt begeistern wird.

„Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“, dieses Sprichwort trifft auch auf die Qualitätskette der Photographie zu. Für ein perfektes Bild ist jede Phase seines Werdegangs, von der Aufnahme über die Speicherung und Nachbearbeitung bis zur Ausgabe und Präsentation, von unverzichtbarer Bedeutung. Denn was nützt die gelungenste Aufnahme eines einzigartigen Moments, wenn am Ende ein flauer Abzug steht und was hilft der perfekte Abzug, wenn Unschärfe den Bildeindruck stört.

Die heutige Kameratechnik bietet alle Voraussetzungen, um schnell zu beeindruckenden, ja guten Aufnahmen zu gelangen. Auch Kompaktkameras verfügen über zahlreiche Funktionen wie Motivprogramme, die automatisch gute Bilder ermöglichen. Manche dieser Kameras bieten sogar Funktionen wie die Bildstabilisation, um einen der häufigsten Bildfehler, Unschärfe als Folge von Verwacklung, zu eliminieren. Wer dieses Feature nicht in seiner Kamera hat, der kann mit einem Stativ, das es auch schon in Handtaschengröße gibt, bei vielen Motiven bessere Ergebnisse erzielen. Brillante Schärfe ist aber nicht alles, was ein gutes Photo ausmacht. Entscheidend für die Faszination eines Bildes ist nicht nur die Attraktivität eines Motivs, sondern die Art und Weise, wie es der Photograph in Szene setzt. Wer beispielsweise seine Familie mit dem Eiffelturm photographiert, darf diese nicht direkt vor oder neben das Bauwerk stellen, wenn die Personen auf dem Photo auch erkennbar bleiben sollen. Werden stattdessen die Personen im Vordergrund platziert, so erhält die Aufnahme mehr Aussagekraft. Oft sind es recht einfache, gestalterische Richtlinien, wie etwa die Lage des Horizonts bei Landschaftsaufnahmen oder die Bildaufteilung im „Goldenen Schnitt“, die aus einem mäßigen Bild ein gutes machen. Anregungen und Tipps finden sich beispielsweise auf Homepages wie www.prophoto-online.de, in Photo-Fachzeitschriften und Photobüchern.

Wer nach wie vor die analoge Photographie vorzieht, dem steht immer noch eine breite Palette an Filmen zur Verfügung, mit denen er seine photographischen Vorstellungen verwirklichen kann. Filme werden aber nur dann die optimale Leistung bringen, wenn sie auch richtig gelagert und professionell entwickelt werden. In der Nachbearbeitung stehen auch dem Analogphotographen alle Möglichkeiten der digitalen Welt offen. So kann man sich schon bei der Filmentwicklung fast überall eine CD mit den digitalen Daten der Bilder brennen lassen. Wer zu Hause einen Scanner hat, kann seine Negative oder Abzüge auch selbst digitalisieren.

Sind es in der klassischen Photographie die Negative, Dias oder Abzüge, die man in Mappen, Alben oder speziellen Magazinen archiviert, besteht in der digitalen Photographie oft noch etwas Aufklärungsbedarf, wenn es um die dauerhafte Verwaltung und Aufbewahrung der Bilddaten geht. Irgendwo in den Tiefen eines Computers abgelegt, wird man auf die Dauer nicht viel Freude an seinen Bildern haben. Archivierungsprogramme helfen, sie sinnvoll zu ordnen und jedes Motiv leicht wieder zu finden. Die Möglichkeiten die Datenmengen unterwegs oder zu Hause sicher für die Zukunft zu speichern, sind sehr vielfältig und reichen von mobilen Datentanks über externe Festplatten bis hin zu CDs und DVDs.

Die Angebote an Bildbearbeitungssoftware garantieren Einsteigern und Profis unendliche Möglichkeiten, ihre Aufnahmen, seien sie von Digitalkameras oder eingescannten Filmen, zu verbessern oder kreativ zu verändern. Mit den unterschiedlichen Software-Angeboten kann man seinen Photos noch den letzten Schliff geben. So lassen sich, beispielsweise per Mausklick, zu dunkle Bildpartien aufhellen, die Farben optimieren oder Bildausschnitte verändern. Durch Verfremdungen können überraschende Effekte erzielt werden - so kann aus dem ernsten Lehrerporträt eine witzige Karikatur werden, aus verschiedenen Bildern ein neues Motiv entstehen und mit digitalen Filtern aus einer gewöhnlichen Landschaftsaufnahme ein surreales Bild. Mit einfachen Mitteln kann man dort seine Aufnahme auch mit schmückenden Rahmen verzieren oder mit Inschriften versehen.

Die Bildausgabe und Präsentation steht am Ende des Weges des Imaging-Workflow - hier hat der Photograph heute viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie er am besten und wirkungsvollsten seine Aufnahmen für sich, für Freunde oder auch für eine größere Öffentlichkeit ins rechte Licht rückt. Präsentieren kann man seine Digitalbilder heute über den heimischen Fernseher ebenso wie über einen Beamer oder aber ganz modern im digitalen Bilderrahmen an der Wand oder auf dem Schreibtisch. Das klassische Papierbild hat in diesem Reigen nichts an seiner Attraktivität verloren - ganz im Gegenteil. Das Papierbild ist heute wichtiger denn je, denn es stellt die sicherste Form der Archivierung dar. Viele Wege führen zum Papierbild. Der klassische und gewohnte Weg über den Photofachhändler steht dem Verbraucher ebenso offen wie über die so genannten Kioskstationen oder beispielsweise über die Online-Bilderservices und die Fachlabore. Photodrucker und Smallphotoprinter steigen in der Gunst der Verbraucher. Je nach technischer Ausstattung können die digitalen Bilddaten auch ohne PC zum Papier gebracht werden, in einigen Fällen ist sogar noch nicht einmal ein Stromanschluss notwendig, da die Drucker auch mit Akkus betrieben werden können. Fine Art Printing garantiert Papierbilder von spezieller Güte, wie es für Ausstellungsbilder unerlässlich ist.

Das notwendige Zubehör darf beim Imaging-Workflow nicht außer Acht gelassen werden. Kabel, Speichermedien, Adapter, Lesegeräte gehören ebenso dazu wie Taschen, Stative, Objektive, Filter, Leinwände, Beleuchtungsanlagen und vieles mehr.

Rund 1.600 Anbieter, mit zum Teil vergrößerten Standflächen, aus 50 Ländern nutzen die photokina 2006, um die gegenwärtigen Trends, aber auch Visionen und die einzelnen Module des Imaging-Workflows den erwarteten 160.000 Besuchern aus 140 Ländern zu präsentieren. Wer informiert sein möchte, der kommt an der photokina nicht umhin, denn nirgendwo kann man sich ein so umfassendes Bild über die komplexe und innovative Photo- und Imaging-Branche verschaffen wie auf der World of Imaging.

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Weitere Informationen zur photokina: www.photokina.de
 

photokina 09 / 2006

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