Hiacynta Jelen - Liebhaberin der Schwarzweißfotografie

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Hiacynta Jelen

In der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2014“ belegte Hiacynta Jelen mit ihrer Schwarzweißaufnahme „Licht und Schatten“, die sie zur Themenvorgabe „Schwarzweiß“ eingereicht hatte, den 12. Platz. Wir wollten wissen, wer hinter dieser Aufnahme steckt und haben bei der „Blende“-Fotografin Hiacynta Jelen nachgefragt.

Frau Jelen – Sie waren bei „Blende 2014“ mit Ihrer Aufnahme Licht und Schatten überaus erfolgreich mit dem 12. Platz in der bundesweiten Endausscheidung. Was war das für Sie für ein Gefühl, als Sie diese Nachricht erreichte?

Natürlich war ich über die Platzierung überglücklich und hätte mit einer solch hervorragenden Platzierung nicht gerechnet. Solch eine Auszeichnung bestätigt mir, mein Handwerk weiter auszuüben und natürlich danke ich der Jury und allen Beteiligten für diese Auszeichnung.

Was begeistert Sie selbst an Ihrer Aufnahme und was waren für Sie die Herausforderungen, die es zu meistern galt?

Sehr faszinierend finde ich den Kontrast, der durch die Lichtsituation widergespiegelt wird. Einerseits die helle und glänzende, aber andererseits die dunkle und kontrastarme Fassade.

Warum haben Sie sich für Schwarzweiß entschieden?

Mit der Schwarzweißfotografie versuche ich den Blick des Betrachters auf die wesentlichen und zentralen Elemente eines Bildes zu lenken. Durch die Schwarzweißfotografie und das Spiel mit diversen Tonwerten gelingt dies besonders gut.

Welchen Tipp können Sie all jenen geben, die künftig Ihren Aufnahmen die Farbe entziehen möchten und in Schwarzweiß fotografieren?

Der Schwarzweißfotografie bedarf es einer sehr intensiven Nachbearbeitung. Es genügt nicht einfach eine Konvertierung ins Schwarzweiße, sondern bedarf vielmehr einer komplexen Bearbeitung. Unprofessionelle Arbeiten zeichnen sich durch kontrastarme Grautöne aus, es ist daher immens wichtig, den gesamten Tonwertbereich abzudecken, um eine echte Schwarzweißaufnahme zu erhalten.

Sie sind 29 Jahre alt und fotografieren seit 2004 – wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Angefangen hat dies durch meine Reiselust, ich war und bin noch heute gerne unterwegs und wollte damals nur meine Erlebnisse festhalten, sodass ich mir eine Kamera kaufte. Mit der Zeit machte mir das Fotografieren so viel Spaß, dass meine Ausrüstung stetig wuchs und ich heute immer mit Kamera und einem offenen Auge durch die Gegend laufe.

Wo sehen Sie Ihre fotografischen Schwerpunkte?

Ganz klar in der Architekturfotografie.

Welchen Tipp können Sie fotografischen Einsteigern geben?

Man sollte immer am Ball bleiben und Spaß an der Fotografie haben. Die Fotografie und das Erlenen dieses Handwerks ist ein langsamer Prozess, sodass man sich nicht von Kritik oder den großen Fotografen unterkriegen lassen sollte. Man sollte konsequent sein eigenes Ding und seinen eigenen Stil durchziehen.

Seit wann suchen Sie bei Wettbewerben wie „Blende“ den Wettstreit und was ist Ihre Motivation?

Als ich mit dem Fotografieren anfing, habe ich bereits bei Wettbewerben recht gute Platzierungen erreicht, die Teilnahme jedoch wieder schnell beendet. Seit Anfang 2014 nehme ich wieder intensiv und gezielt an Fotowettbewerben teil.

Was begeistert Sie speziell an unserem Fotowettbewerb „Blende“?

Dass es sich um einen bundesweiten Contest handelt mit vielen verschiedenen Themengebieten, und selbstverständlich die attraktiven Preise.

Welchen Tipp können Sie Ihren Mitstreitern für „Blende“ geben?

Ich stelle oft fest, dass die eingesendeten Bilder das Thema verfehlen, daher ist es extrem wichtig das Thema zu treffen. Es nützt nichts, sein bestes Foto zu präsentieren, wenn das Thema dadurch verfehlt wird.

Was sind Ihre fotografischen Ziele?

Natürlich weiterhin so viel Zeit für dieses sehr interessante Hobby haben zu können und mich hinsichtlich der Bildbearbeitung noch immer weiter zu entwickeln. Außerdem würde ich gerne mehr über andere Themengebiete, wie etwa die Landschaftsfotografie oder Porträtfotografie erfahren.

Portfolios 06 / 2015

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1 Kommentare

Splendid Kompositionen in S / W. Nichts ersetzt die erste Technik der Entwicklung-Bilder in S / W: Gerade diese Finesse in grau.

von Claude Perret
17. Juni 2015, 16:47:52 Uhr

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