Deutscher Zeitungsleser-Fotowettbewerb „Blende 2011“
Die Sieger stehen fest - So viele gute Bilder wie nie zuvor

„Blende“-Rekord mit rund 70.000 Bildeinsendungen • Grandioses, facettenreiches fotografisches Spiel • Visuelle Erlebnisreise • „Blende“-Nachwuchs hoch motiviert • Schulen stellen sich den „Blende“-Themen • Juroren waren gefordert • Preise im Wert von über € 35.000,— • Große „Blende“-Ausstellung auf der photokina 2012

So einzigartig „Blende“ weltweit ist, so grandios ist das, was Fotoenthusiasten hierzulande jährlich bei „Blende“ zur Schau zu stellen wissen. Seit fast 40 Jahren fordern in Deutschland flächendeckend mehr als 50 Tageszeitungen ihre Leser auf, sich an dem anspruchsvollen Fotowettbewerb „Blende“ zu beteiligen. Der Zuspruch der Leser ist atemberaubend – jedes Jahr werden es mehr, die „Blende“ als ihr Forum entdecken. Dass der „Blende“-Aufruf in 2011 die imposante Gesamtzahl von rund 70.000 Bildeinsendungen hervorgebracht hat, ist daher nicht verwunderlich.

Eine Expertenjury – sie bekam alle von den Zeitungen prämierten Aufnahmen sowie alle Fotografien von Jugendlichen bis 18 Jahre zu sehen – wählte im Dezember in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2011“ die Besten von den Guten aus. Die Mitglieder der Fachjury äußerten sich begeistert über die Qualität der gesamten Einsendungen und dem herausragenden Ergebnis von „Blende 2011“. Die Statements unterstreichen die Bedeutung dieses einzigartigen Fotowettbewerbs.

Michael Langbehn, Panasonic Deutschland, weiß die Bedeutung und den anhaltenden Erfolg zu schätzen: „Europas größter Fotowettbewerb ‚Blende‘ hat 2011 nicht nur bei der Zahl der eingereichten Bilder neue Bestmarken gesetzt. Die Kreativität der Fotobegeisterten und die zunehmende Qualität der Kameratechnik haben uns als Jury die Arbeit unglaublich schwer gemacht – so viele beeindruckende Fotos im Rahmen eines Amateurfotowettbewerbs hat wohl bisher kaum eines der Jurymitglieder gesehen.“

Harald Bauer, Sigma (Deutschland), erklärt auch die Qualität der Medienpartnerschaft: „Ich bin positiv überrascht, mit welchem Engagement die Tageszeitungen und die Leser diesen Wettbewerb austragen. Die Anzahl der eingesandten Bilder ist beeindruckend. Bei diesen Aufnahmen war die durchweg hohe Qualität auffällig, die es der Jury nicht leicht machte, eine Entscheidung zu fällen.“

Für Bettina Steeger, Canon Deutschland, ist es immer wieder eine inspirierende Erfahrung, als Juror bei „Blende“ dabei sein zu dürfen. „‚Blende‘ fasziniert mich jedes Mal aufs Neue – die Einsendungen sind ein Spiegelbild unserer Zeit. Die Motive wiederholen sich häufig, aber mit neuen Kamerafeatures eröffnen sich neue Möglichkeiten der Darstellung, die zu interessanten neuen Interpretationen führen.“

Tina Wiesner, Leica Camera, macht deutlich, wie sehr „Blende 2011“ ein Spiegelbild zeitgemäßer Fotografie ist. „Der Fotowettbewerb ‚Blende‘ spricht nach wie vor ein großes Publikum an und fordert alle auf, die eigene Kamera mal wieder einmal in die Hand zu nehmen, kreativ zu sein und sich einem bestimmten Thema zu widmen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und in den Bildern erkennt man den Spaß und die Freude am Fotografieren.“

Sylvia Junge, DayMen,: „Die vielen eingesendeten Bilder haben die Stärke der Fotografie unterstrichen und gezeigt, dass die Fotografen gern ihre Erinnerungen festhalten und andere an ihren Erlebnissen teilhaben lassen. Es waren viele tolle Ergebnisse dabei und einige Bilder der Jugend haben mich beeindruckt.“

Christoph Werner, photokina, verfolgt „Blende“ seit einigen Jahren und zieht eine positive Bilanz: „Immer wieder aufs Neue bin ich von der Kreativität der Teilnehmer überwältigt. Es ist beeindruckend, mit welchem Enthusiasmus die Fotografen aller Altersklassen sich mit dem Medium Bild auseinandersetzen. Ein solcher Wettbewerb zeigt, wie emotional die Menschen mit Fotografie umgehen. Schon deswegen ist die Bedeutung des ‚Blende‘-Wettbewerbs nicht hoch genug einzuschätzen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und wieder viele tolle Bilder!“

Klaus Tiedge, Kurator des Umweltfotofestivals „horizonte zingst“, kommt zu dem Schluss: „Wenn es den Fotowettbewerb ‚Blende‘ nicht gäbe, müsste man ihn umgehend erfinden. Die über 30-jährige Tradition, verbunden mit Kreativität und Innovationsbereitschaft, macht aus diesem Wettbewerb eine Institution, die einzigartig ist. Die Fotobranche kann stolz darauf sein, über so ein medienwirksames Instrument der Kommunikation zu verfügen.“

Knapp 5.000 Bilder hieß es, in einem nicht enden wollenden Bildmarathon in Augenschein zu nehmen und die 133 Sieger, 55 Sonder- und 111 Verlosungspreisträger von „Blende 2011“ zu ermitteln. Preise im Wert von über € 35.000,— waren zu vergeben – die Juroren waren in höchstem Maße gefordert.

Das ist die Hitliste der fünf Siegerbilder von „Blende 2011“:

1. Preis – „Pleitegeier“ zum Thema „Gesicht zeigen“ von Manfred Kunzmann, Pforzheimer Zeitung
Nicht, weil vor dem aktuellen Hintergrund der Eurokrise gerade dieses Motiv so zeitgerecht erscheint, sondern weil das Bild ein absoluter fotografischer Knüller ist, entschieden sich die Juroren der bundesweiten Endausscheidung einstimmig, Manfred Kunzmann, Leser der Pforzheimer Zeitung, als Sieger von „Blende 2011“ zu küren. Dotiert ist der erste Preis mit einem Sigma Ultra-Tele-Zoomobjektiv 300-800mm F5,6 EX DG HSM, Goldmedaille und Urkunde.

2. Preis – „2te Ernte“ zum Thema „Gesicht zeigen“ von Marie Humke, Peiner Allgemeine Zeitung
Das berühmte Filmzitat „Schau mir in die Augen, Kleines“ liegt hier dem Betrachter sofort auf der Zunge. Dabei müsste es natürlich richtigerweise „Schau mir ins Objektiv“ heißen. Es ist der tiefgründige Blick, der die Juroren der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2011“ inden Bann gezogen hat. Dotiert ist der zweite Preis von „Blende 2011“ mit einer 7-tägigen Fotoreise für zwei Personen nach Zingst zum Umweltfotofestival „horizonte zingst“ (26. Mai bis 3. Juni 2012), Übernachtung im 4-Sterne-Hotel und einem Fotoworkshop nach Wahl (von der Kur- und Tourismus GmbH), einem Reisekostenzuschuss in Höhe von € 400,— (von der Prophoto GmbH), einem Leuchtkasten im Format DIN A2 (59,4 × 42 cm) von posterXXL, Silbermedaille und Urkunde.

3. Preis – „Zum Markt nach Hanoi“ zum Thema „Reise um den Globus“ von Wolfgang Trapp, Fuldaer Zeitung
Das Bild beweist die Vereinigung zweier Qualitäten, die in solcher Perfektion selten gelingt, so die Jury der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2011“ einstimmig. Zum einen wurde hier bewiesen was gute Reporter auszeichnet, nämlich das blitzschnelle Erfassen eines Motivs im Bruchteil einer Sekunde. Zum anderen war hier ein Fotograf mit bewundernswertem gestalterischen Talent am Werk. Dotiert ist der dritte Preis mit einer Leica Digitalkamera X1 mit Bereitschaftstasche, einem Gutschein im Wert von € 50,— für Produkte von myphotobook, Bronzemedaille und Urkunde.

4. Preis – „Der Anschiss lauert überall“ zum Thema „Tierisch gut“ von Hans Clausen, Flensburger Tageblatt
Welch ein Schuss! Einen Eisvogel mit der Kamera einzufangen, ist schon eine tolle Sache, aber gleich zwei und dann auch noch in so toller Aktion, das ist schon ein wahrhaft bewundernswertes Foto. Der Mann hinter der Kamera weiß offensichtlich, wie es geht. Eine sehr lange Telebrennweite ist eine Grundvoraussetzung und dann kommt es auf Revierkenntnisse an. Wo und zu welchen Zeiten sind diese wundervoll farbigen Vögel zu beobachten? Zum Gewusst wie, kommt das Gewusst wann und wo. Hans Clausen ist ein Meister seines Fachs und überzeugte mit seiner Aufnahme nicht nur die Juroren des Flensburger Tageblatts, sondernauch die der bundesweiten Endausscheidung. Dotiert ist der vierte Preis mit der Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS5 von Adobe, dem Handbuch „Digitale Dunkelkammer“ vom dpunkt Verlag, Medaille und Urkunde.

5. Preis – „Der Wüstenmann“ zum Thema „Gesicht zeigen“ von Corinna Hansen-Krewer, Trierischer Volksfreund
Eingereicht wurde das beeindruckende Bild zum „Blende“-Thema „Gesicht zeigen“. Das ist eine Fotografie, so die Juroren der bundesweiten Endausscheidung, mit der Wirkungskraft wie „ganz großes Kino“. Allein die Ausstrahlung der Augen ist es, die der Betrachter des Bildes regelrecht in den Bann zieht. Der geheimnisvolle Fremde verbirgt seine Identität mehr, als dass er diese für die ihn beobachtende Kamera offenbart. Dieses Bild hat Qualitäten, die auch bei sehr kritischer Analyse „professionell“ zu nennen sind. Dotiert ist der fünfte Preis mit der Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS5 von Adobe, dem Handbuch „Digitale Dunkelkammer“ vom dpunkt Verlag, Medaille und Urkunde.

„Alle, die es mit ihren Aufnahmen in die bundesweite Endausscheidung von ‚Blende 2011‘ schafften, dürfen und können sich als Sieger fühlen“, so Constanze Clauß, Geschäftsführerin der Prophoto GmbH, die jährlich die Gemeinschaftsaktion mit Tageszeitungen veranstaltet. „Blende“ kann mit einem Gesangscontest verglichen werden. Hier gibt es ebenso wenig Verlierer wie bei „Blende“ – sein Können präsentieren, ist die Devise. Oftmals sind es nur Nuancen, die entscheiden.

„Blende“ und der Nachwuchs Motiviert – Einsenderekord – Mädchen scheinbar fotografisch aktiver

Die digitale Technik hat die Fotografie wieder zu einem sehr jungen Hobby gemacht – das belegt unter anderem auch der Einsenderekord von über 3.600 Aufnahmen bei „Blende 2011“. Auffallend ist, dass wesentlich mehr Mädchen bis 18 Jahre die Herausforderung suchten und „Blende“ als ihr Forum ansehen. „Blende“ ist aber auch zunehmend ein Thema in Schulen – noch nie gingen so viele Gruppenarbeiten wie in 2011 ein.

Was zeichnet die Nachwuchsfotografie aus: Wichtigstes Merkmal ist die Spontaneität, mit der die Kamera zum Einsatz kommt. Da wird nicht lange gezögert oder gezirkelt, um einen klassischen Bildausschnitt zu bekommen. In allen Lebenslagen und aus völlig unkonventionellen Perspektiven wird auf den Auslöser gedrückt. Die Ergebnisse sind entsprechend. Die Bildwirkung kommt sehr nahe heran an die erkennbaren Vorbilder, die den Geschmack bestimmen. Das sind ganz klar die temporeichen Musikvideos, die hier Pate stehen. Ausgewogen harmonische Lichtverhältnisse werden dabei weit weniger gesucht, als dynamische Kontraste und geradezu kühne Blickwinkel über- und unterhalb der normalen Augenhöhe. In der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2011“ konnten sich sechs Nachwuchsfotografen behaupten, der zehnte Preis geht hier an die 18-jährige Wehna Roeloffs.

„Blende 2011“ – Nachwuchs-Sonderpreis vom Photoindustrie-Verband in Höhe von € 500,— geht an die 5. Klasse der Pestalozzischule Neckarsulm

Mit dem „Blende 2011“-Nachwuchs-Sonderpreis würdigt der Photoindustrie-Verband e.V. die Gesamtleistung des Fotoprojekts der Pestalozzischule Neckarsulm. Dotiert ist der Preis mit € 500,—. Das Thema dieses Fotoprojekts heißt „Farbspiele“ und steht stellvertretend für die Experimentierfreude junger Fotografen. Der Begriff „Fotografie“ wurde hier im direkten Sinne des Wortes umgesetzt, denn das Wort heißt bekanntlich – frei übersetzt – so viel wie „mit Licht schreiben“ oder zeichnen. Die Tatsache der Gestaltung mit Licht findet bei dieser originellen Serie augenscheinlich Anwendung. Farbige leuchtende Flächen und die Schattenrisse von bewegten Figuren ergeben im Zusammenklang Bilder von faszinierender Wirkungskraft. Die Banalität der Wiedergabe feinster Details ist völlig verdrängt durch starke Emotionen weckende Reduzierung der Motive auf große Flächen und umrisshafte Formen.

„Blende“ auf der photokina 2012

Vom 18. bis 23. September 2012 öffnet die Weltmesse des Bildes, die photokina, in Köln wieder ihre Tore und dort wird auch die „Blende“-Ausstellung Premiere feiern. Rund 70 Aufnahmen aus den „Blende“-Jahrgängen 2010 und 2011 werden die Messebesucher nachhaltig in den Bann ziehen. Der Wettbewerb „Blende“ erfährt auf der photokina seine größte Öffentlichkeit. Weltweit wird medial über „Blende“ und die Schaffenskraft der Teilnehmer berichtet.

Weitere Informationen zur bundesweiten Endausscheidung, den jugendlichen Sonderpreisträgern sowie zum Nachwuchs-Sonderpreis des Photoindustrie-Verbandes von „Blende 2011“ unter www.prophoto-online.de. Gern senden wir Ihnen für die Berichterstattung Bildmaterial zu.

Hoch auflösendes Bildmaterial kann in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Pressemeldungen 02 / 2012

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