NISSIN Blitz Di600 für Nikon, Canon und Sony

NISSIN Blitz Di600 für Nikon, Canon und Sony
Der neue Nissin Blitz Di600 wartet mit Leitzahl 44 auf und ersetzt den Di622 Mark II. Die ab sofort verfügbaren Versionen für Canon und Nikon, sowie auch die später erhältliche Sony-Variante des Nissin Di600 wurden speziell für digitale SLR- und Digitalkameras mit Blitz-Aufsteckschuh entwickelt. Der Di600 ist ausgestattet mit dem neuesten TTL-Blitzsteuersystem, das mit den Automatik-Blitzsystemen von Canon, Nikon und von Sony bestens zurecht kommt. Im Vollautomatik-Modus werden alle Einstellungen von der Kamera vorgenommen – Benutzer müssen damit „nur“ die Kamera bedienen. Dank aktuellster TTL-Blitztechnologie des Nissin Di600 kann die Kamera den Blitz nicht nur automatisch für die richtige Belichtung steuern. Sie kann zudem auch die Blitzstärke für das Motiv feinstufig dosiert abschwächen oder verstärken, ohne die Umgebungs- bzw. Hintergrundhelligkeit im Bild zu ändern. Dafür können für jede einzelne Aufnahme am Di600 die entsprechenden Korrekturwerte schnell und unkompliziert eingestellt werden.

Der neue Nissin Di600 ist ein Meister in Sachen Energiesparen und blitzt mit einer doppelten Energiespar-Funktion. Denn der Di600 schaltet sich im automatischen TTL-Modus wie im manuellen Modus etwa 2 Minuten nach dem Einschalten, nach der letzten Tastenbetätigung oder nach dem letzten Blitz zur Schonung seiner 4 Mignonzellen in den Bereitschaftsmodus zurück. Die Kontroll-LED in der Testblitztaste blinkt im 2-Sekunden-Rhythmus, um anzuzeigen, dass der Di600 nicht ausgeschaltet, sondern bereit zum Blitzen ist. Wird mit dem eingeschalteten Di600 länger als 60 Minuten nicht geblitzt und keine Taste betätigt, schaltet er sich aus, um ein unnötiges Entladen der Batterien zu verhindern. Auf diese Weise sind 200 bis 1500 Blitze je Batteriesatz möglich, abhängig vom gewählten Blitzmodus. Das gilt auch für die drei Fernauslöse-Modi SD, SF und Wireless.

Der Di600 kann als Servoblitz im Modus SD oder SF oder im Modus Wireless am mitgelieferten Standfuß eingesetzt werden. Da der Standfuß unten ein Stativgewinde hat, lässt er sich auch an einem Stativ mit Kugelkopf oder Neiger anbringen. Bei allen Aufnahmemodi arbeitet der Di600 ohne jede Einschränkung im automatischen TTL-Modus (ETTL/ETTL-II bei Canon-Kameras, i-TTL bei Nikon-Kameras bzw. ADI/P-TTL bei Sony-Kameras).

Die Bedienung des inklusive Batterien lediglich 415 Gramm leichten Blitzes gestaltet sich Nissin-typisch klar und einfach. Mit jedem Tastendruck auf die mit Plus (+) markierte rechte Hälfte der Einstellwippe erhöht sich die Blitzenergie um eine halbe EV-Stufe. Umgekehrt vermindert sie sich mit jedem Tastendruck auf die mit Minus (-) markierte linke Hälfte der Einstellwippe. Die LED über dem eingestellten Zahlenwert zeigt die Korrektur an. Die eingestellte Korrektur bleibt für weitere Aufnahmen gespeichert, bis sie geändert oder das Blitzgerät ausgeschaltet wird. Auch an manchen Kameras ist eine solche Korrektur einstellbar. Dabei ist der Di600 automatisch auf den TTL-Blitzmodus eingestellt, sobald die Bereitschaftsanzeige grün aufleuchtet. Im Sucher und im Display der Kamera erscheinen die Verschlusszeit, der Blendenwert und das Blitzsymbol für Blitzbereitschaft. Bei Änderung der Objektivbrennweite, wie etwa bei Objektivwechsel oder beim Zoomen, passt sich der Di600 automatisch dem Leuchtwinkel des Reflektors für beste Lichtausbeute dem jeweiligen Bildwinkel des Objektivs an. Diese Leuchtwinkelanpassung ist für kleinbildäquivalente Objektivbrennweiten von 24 mm und 105 mm möglich. Selbstverständlich sind auch mit längeren Brennweiten Blitzaufnahmen möglich. Bei kürzeren Brennweiten als 24 mm zieht man einfach die abklappbare Weitwinkel-Streuscheibe für einen noch weiteren Leuchtwinkel heraus. Auf diese Weise sind als kürzeste Brennweite 16 mm möglich.

NISSIN Blitz Di600 für Nikon, Canon und Sony
In manchen Situationen kann es nützlich sein, die Blitzbelichtung selbst vorzugeben, statt sie der Automatik zu überlassen. Dafür kann der Nissin Di600 auf den manuellen Blitzmodus M gestellt und die Blitzenergie in einer vor sechs verschiedenen Stufen zwischen Vollenergie und 1/32 Vollenergie gewählt werden. Im Manuell-Modus M kann der Di600 mittels eines handelsüblichen Blitzsynchronkabels auch über seine Blitzsynchron-Buchse mit der Kamera verbunden und entfesselt ausgelöst werden. Der Nissin Di600 lässt sich von einem Masterblitzgerät an der Kamera kabellos mit oder ohne Vorblitz als Servoblitz auslösen. So kann man problemlos mehrere Blitzgeräte kreativ zur Ausleuchtung aus verschiedenen Richtungen einsetzen. Dafür stehen zwei Blitzmodi mit manueller Blitzenergie-Steuerung SD (Slave Digital = mit Vorblitz) und SF (Slave Film = ohne Vorblitz) sowie ein kabelloser TTL-Servoblitzmodus zur Verfügung. Bei unzureichender Beleuchtung oder bei einem für sichere Autofokuseinstellung zu dunklem Motiv sendet der Di600 beim Antippen des Kameraauslösers automatisch ein Rotlicht aus, mit dem das vom AF-System erfasste Motivdetail vor dem Auslösen kurzzeitig beleuchtet wird. Die AF-Kamera kann damit sogar bei Dunkelheit schnell und korrekt scharfstellen.

Serienmäßig an Bord hat der Di600 einen Schwenkreflektor für eine weichere, indirekte Blitzausleuchtung. Dafür wird der Reflektor z.B. gegen die Zimmerdecke, helle Wände oder weiße Styroporplatten gerichtet. Das von dort aus großflächig und weich reflektierte Licht beleuchtet das Motiv durch einen fließenden Schattenverlauf schöner und natürlicher als das wegen des kleinen Blitzreflektors vergleichsweise harte direkte Licht. Wenn sich Personen oder Gegenstände vor einer hellen Wand befinden, erzeugt die indirekte Blitzbelichtung im Gegensatz zur direkten keine scherenschnittartigen Schatten ihrer Silhouetten an der Wand. Bei gleichzeitig sehr nahen und weit entfernten Personen oder Gegenständen innerhalb von Räumen wird die Überbelichtung vorn und die Unterbelichtung hinten wegen des geringeren Helligkeitsabfalls vom Vorder- zum Hintergrund stark reduziert oder gar ganz vermieden. Und, der indirekte Blitz blendet nicht. Das reflektierte Licht ist so schwach, dass man sogar Tiere oder Babys ohne Blendung oder Schädigung der Augen aus kurzer Entfernung anblitzen kann.

Wenn man des natürlicher wirkenden Lichts wegen die indirekte Beleuchtung mit nach oben zur Zimmerdecke gerichtetem Reflektor bevorzugt, können, wie jeder gute Fotograf weiß, Schatten in den Augenhöhlen, unter der Nase und unter dem Kinn entstehen. Und die möchte man bestmöglich aufhellen. Um dies zu erreichen, zieht man die Weitwinkelstreuscheibe des Di600 heraus, mit der zusammen eine weiße Plastikscheibe zum Vorschein kommt. Beim Blitzen gegen die Decke lenkt diese Plastikscheibe nun als Aufhellreflektor einen kleinen Teil des nach oben gestrahlten Lichts frontal zum Motiv, hellt Schatten auf und sorgt für Glanzlichter in den Augen, die dann lebendiger wirken. Bei Personenaufnahmen aus kurzer Distanz wird aber so nicht nur die Blendung reduziert, sondern wegen des vergrößerten Abstandes zwischen Objektiv und Reflektor auch der hässliche Rote-Augen-Effekt verhindert. Die Weitwinkelstreuscheibe vergrößert, vor das Reflektorfenster geklappt, den maximalen Leuchtwinkel des Blitzes noch weiter, sodass das Bild selbst bei Brennweiten von 16 mm bis in die Ecken ausgeleuchtet wird. Damit sind sogar echte Superweitwinkel-Blitzaufnahmen möglich.

Zu den Besonderheiten des Di600 zählt zudem die Möglichkeit des individuellen Kalibrierens der TTL-Belichtung. Die TTL-Belichtungssteuerung des Di600 ist bereits werkseitig nach den Nissin-Standards kalibriert. Falls aufgrund besonderer Umstände eine davon abweichende Kalibrierung nötig sein sollte oder man vielleicht einfach nur eine kleinere oder größere Belichtung bevorzugt, kann man eine persönliche Feinabstimmung vornehmen. Mit FE-Lock (Canon) bzw. Fv-Lock (Nikon) holt man zunächst das Hauptmotiv in die Suchermitte, löst einen schwachen Messblitz aus und benutzt dessen gespeicherten Messwert für die folgende Aufnahme mit dem finalen Bildausschnitt. Die Synchronisation bei langen Verschlusszeiten ist beim Di600 in allen Blitzmodi verfügbar. Sie ist speziell bei geringer Umgebungshelligkeit und bei weit entferntem Hintergrund nützlich. Mit der an der Kamera einzustellenden Langzeit-Blitzsynchronisation hellt der Blitz den Vordergrund auf und bringt dank kurzer Leuchtdauer gute Schärfe – auch bei Bewegung. Die lange Verschlusszeit sorgt für ausreichende Belichtung des Hintergrundes. Langzeit-Blitzsynchronisation ist mit der Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang sowie bei Nikon zusammen mit Verhinderung roter Augen möglich.

HapaTeam, der offizielle Importeur, leistet für alle Nissin-Blitze bei Material- oder Herstellungsfehlern eine verlängerte Garantie für einen Zeitraum von 5 Jahren ab Kaufdatum.

Änderungen vorbehalten. (www.hapa-team.de)

Produktneuheiten 08 / 2013

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