Foto und Imaging begeistert nachhaltig durch einmalige Features

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Die Foto- und Imagingbranche ist mit dem Einzug der Digitalisierung vor über zehn Jahren durch eine enorme Innovationskraft geprägt, die im Facettenreichtum der Produkte augenscheinlich wird. Da gibt es Kameras, die merken sich nicht nur wo fotografiert wurde. Sie sagen auch, was fotografiert wurde und was es in der Umgebung noch alles an interessanten Sehenswürdigkeiten oder ähnlichem gibt. Einige Kameras können die Bilder sogar sofort kabellos verschicken, in Internetalben laden und von dort aus automatisch auf die digitalen Bilderrahmen der Angehörigen, Freunde oder Bekannten schicken. Wenn es die Kamera nicht kann, dann die Speicherkarte mit Wireless- oder GPS-Funktion. Wer vor Ort seine Bilder oder Videos mehreren Leuten zeigen möchte und ihm dazu selbst das größte Kameradisplay nicht ausreicht, der kann seine Fotos und Videos auch direkt aus der Kamera projizieren. Niemand muss mehr seine Ausrüstung zu Hause lassen, weil sie zu groß, zu schwer oder für einen schnellen Schnappschuss zu kompliziert ist. Selbst umfassend ausgestattete Systemkameras sind inzwischen so kompakt, dass eine ganze Ausrüstung in die Handtasche passt. Ganz neu ist die Umfunktionierung von Objektiven zu Aufnahmemodulen. Da haben wir ein Gehäuse, an das man modular die optimalen Objektiv-Sensor-Prozessor-Kombinationen anbringen kann.

Fotos gelingen praktisch in jeder Situation und bei jedem Licht. Kameras sind stoßfest sowie wasserdicht und können nahezu ohne Licht fotografieren. Mit ISO-Empfindlichkeiten bis zu ISO 102.400 gleichen sie beinahe schon Nachtsichtgeräten. War die Fotowelt bisher hauptsächlich zweidimensional, so erobern neue 3D-Techniken Film und Foto. Nicht nur Kameras, die 3D-Bilder aufzeichnen, kommen auf den Markt. Auch Displays, Fernseher, Bilderrahmen, Projektoren und sogar Ausdrucke können dreidimensionale Bildwirkungen erzeugen. Kameras analysieren Motive, merken sich Personen und ihre Namen und legen sie in den entsprechenden Ordnern ab. Selbst wichtige Aufgaben der Nachbearbeitung lassen sich in der Kamera ausführen.

Längst ist der PC nicht mehr das einzige Medium, über das die digitale Bildkommunikation abläuft. Vom Büro oder Arbeitszimmer kommen die Bilder ins Wohnzimmer auf den Fernseher oder per digitalen Bilderrahmen und Internet auch auf den Nachttisch. Wie anders fängt der Tag an, wenn einen die entfernt lebenden Enkel morgens mit einem neuen Foto wecken? Selbst Fotos für die Brieftasche können manche Bilderrahmen drucken.

Oder denken Sie an das Fotoalbum, das sich selbst erstellt. Um ein Fotobuch zu gestalten, brauchen Sie nur noch die Fotos in einen Ordner legen, ein Format und die Seitenzahl auswählen und schon gestaltet die Software per Mausklick das Buch ganz alleine.

Überhaupt ist Software zum zentralen Hilfsmittel des Bildermachens und der Bildkommunikation geworden. Allein für das iPhone gibt es über 80 Apps für den Umgang mit Fotos auf dem Kulthandy. Es geht längst nicht mehr nur um Bildoptimierungen oder Retuschen. Es geht darum, Bilder zu machen, die die optischen Grenzen der Objektive und Kamerasysteme überschreiten. Ist es nicht faszinierend, wenn das ultimative Foto vom römischen Kolosseum aus den Aufnahmen Tausender flickr Fotografen zusammengestellt oder das Panoramabild von Obamas Amtseinführung aus unzähligen Amateurfotos zusammenkopiert wird? Leistungsstarker Software verdanken wir Bilder, die erst heute möglich sind. Mithilfe von Multi-Shot-Technologien werden Aufnahmereihen zu einem Bild verknüpft, das die wichtigsten Informationen aller Einzelaufnahmen enthält. Schärfe, Belichtung, Kontrast werden ebenso nach Belieben optimiert wie Blickwinkel und Bildinhalte. Wie bei einem Puzzle werden die Bausteine aus den Einzelaufnahmen zu einem neuen realen Bild zusammengefügt.

Die Vielseitigkeit und der Facettenreichtum zeigen sich auch an den differenzierteren Optionen, die der Verbraucher für seine Fotografie nutzen kann. Er hat die Wahl unter unzähligen Werkzeugen und Medien, die Wirkung seines Fotos zu gestalten. Allein durch die Vielfalt der Papiere, die ihm für den eigenen Ausdruck zu Hause zur Verfügung steht, kann er seinem Foto eine individuelle Note geben: vom edlen Hochglanz bis zum nostalgischem Baryt, von Bütten bis zur Leinwand oder von Seidenmatt bis zur hinterleuchteten Displayfolie.

Noch vielfältiger zeigt sich die Bedeutung der Imagingworld im industriellen, medizinischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich. Weltraumteleskope blicken in fremde Welten. Wissenschaftler dringen mit fotografischen Mitteln in unendliche Weiten ebenso wie in den Mikrokosmos vor. Medizinische Bilderfassungssysteme erkennen Veränderungen im Molekularbereich.

Seien es Materialprüfungsverfahren, Lenksysteme in der Logistik oder optische Prüfverfahren, wie sie in der Luftfahrt oder auch in der Getränkewirtschaft und für Sortierverfahren eingesetzt werden.

Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem die Fotografie oder fotografische Verfahren nicht schon längst Einzug gehalten haben. Neuheiten, die die Foto- und Imagingindustrie auszeichnen, wird die photokina vom 21. bis 26. September 2010 in Köln in aller Fülle zeigen.


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Trendletter Foto & Imaging 12 / 2009

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