Fotopapiere - Von schlicht bis exklusiv!

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Samtweich oder rau, matt oder glänzend, metallic-silbern oder seidig schimmernd – Fotopapiere gibt es für jeden Geschmack und für die unterschiedlichsten Anwendungen. Einen umfassenden Überblick gewährt die World of Imaging, die photokina, die vom 21. bis 26. September in Köln ihre Tore für die rund 150.000 erwarteten Messebesucher öffnet.

Fotos auf Papier haben, trotz der vielen neuen Möglichkeiten Bilder zu zeigen, Konjunktur. Das gilt nicht nur für den schnellen Abzug der gelungensten Familien- und Urlaubsmotive, wie sie im Fotohandel, im Drogeriemarkt, online oder auch zu Hause noch immer in großen Mengen gefertigt werden, sondern auch für Fotografen, ob Profi oder engagierter Fotograf, die besonders hohe Ansprüche an die Ausarbeitung ihrer Aufnahmen stellen. Gerade für sie haben die Papierhersteller in den letzten Jahren nicht nachgelassen, ihre Produkte immer weiter zu verbessern und ihr Angebot zu erweitern. Neu entwickelte Beschichtungstechnologien sorgen bei den Papieren für einen großen Tonwert- und Kontrastumfang. So lassen sich auf den vielen unterschiedlichen Papierträgern exzellente Schwarzweißfotos ebenso wie brillante Farbbilder nach ganz individuellen Ansprüchen verwirklichen.

Kein Fotografenwunsch bleibt offen, wenn es darum geht, eine dem persönlichen Geschmack entsprechende Entscheidung zu treffen, auf welchem Papier die eigenen Fotos ausgedruckt werden sollen, um sie möglichst eindrucksvoll zu präsentieren. Papiere können durch ihre unterschiedlichen Oberflächen die Wirkung eines Motivs noch verstärken. Viele FineArt-Papiere erfüllen dabei auch höchste Qualitätsansprüche hinsichtlich der Wünsche der Fotografen als auch in Bezug auf die Anforderungen, wie sie sich bei Ausstellungen in Galerien und Museen stellen. Das betrifft ganz besonders die Königsklasse – die traditionellen Barytpapiere, die perfekt in Haptik und Aussehen heute nach modernster Technik gefertigt werden. Sie bestechen nicht nur in ihrem Oberflächeneindruck, sondern haben sich in der Fotogeschichte schon einen Namen wegen ihrer hohen Bildstabilität und Archivierbarkeit gemacht. Waren Barytpapiere früher dem Schwarzweißabzug vorbehalten, können auf modernen Inkjet-Medien mit Barytanmutung heute auch künstlerische Farbmotive gedruckt werden. Etwas Besonderes sind auch die Büttenpapiere, die anspruchsvolle Fotografie noch wertvoller aussehen lassen, oder Papiere mit Leinwandstruktur, die zum Beispiel Porträts ihren individuellen Kick geben.

Auch bei der Auswahl der Papiergröße können Fotografen auf zahlreiche Optionen zurückgreifen. Die „Large Format“-Übergrößen erfreuen sich dabei immer größerer Beliebtheit. Auch hier gibt es Edelpapiere, die das Aussehen und die Haltbarkeit traditioneller Barytpapiere mit modernster Inkjet-Technik verbinden. Nicht nur an der Vielfalt der Papiere haben die Hersteller gearbeitet, sondern auch generell an der Haltbarkeit, die den Fotografen lange Freude an ihren Abzügen bescheren soll. Nach Testberechnungen versprechen viele Papiere eine Bildstabilität von über 100 Jahren oder auch mehr.

Vor allem für Werbung und die Gestaltung von Läden oder Büros eignen sich Inkjet-Folien. Sie werden auch mit rückseitig aufgebrachten Klebern angeboten, mit denen sie auf vielen glatten Untergründen haften. Eine hohe Farbbeständigkeit sorgt für eine lange Freude an den Drucken. Selbstklebende Inkjet-Folien können auch für die eigene Sticker-Produktion und alle Arten von Aufklebern dienen. Ebenso werden spezielle Trägermaterialien für die Herstellung von Folien für die Overheadprojektion angeboten. Gerade selbstklebende Folien sind derzeit besonders angesagt. Ob fürs Handy oder den Laptop, mit ihnen kann jedes Produkt mit einer ganz persönlichen Note versehen werden. Und ist man das Motiv leid, so ist es ein Leichtes, die Fotofolie wieder zu entfernen und durch eine neue zu ersetzen.

Kompletter Artikel als PDF-Download:
Trend-2010-Fotopapiere.pdf

Trendletter Foto & Imaging 08 / 2010

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