Minibeamer - Pack das Kino in die Tasche

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Wer Größe zeigen will, der kann jetzt auch ganz klein anfangen, denn die neue Beamergeneration schrumpft das Kino auf das Taschenformat. Ob als Miniprojektoren zum Anschluss an mobile Geräte oder als integrierte Bauteile, sprengen sie die Displaygrenzen und zeigen Filme, Fotos und Grafiken ganz groß.

Bereits seit einigen Jahren arbeiten die Projektorenhersteller an der Miniaturisierung der Beamer. Doch erst seit Kurzem haben technische Innovationen in der Optik, im Chipdesign und in der Beleuchtungstechnik die Minibeamer für den Einbau beziehungsweise Anschluss an mobile Multimediageräte möglich gemacht. Ob Digitalkamera, Smartphone oder Mediaplayer - kein portables Aufnahme- und Abspielgerät muss sich mit dem „Mäusekino“ seines durch die Baugröße begrenzten Displays mehr zufrieden geben. Die neuen Minis unter den Beamern zeigen es jetzt allen, in großen Bildern und in leuchtenden Farben.

Über zwölf neue Geräte dieser neuen Imagingspezies wurden zu Beginn des Jahres angekündigt. Die Minigeräte dieses dynamisch wachsenden Marktes erweitern die Möglichkeiten, Fotos, Videos und Spiele auch unterwegs groß zu erleben. Die jüngste Generation zeichnet sich vor allem durch verbesserte Anschlussmöglichkeiten, gesteigerte Helligkeiten, integrierte Lautsprecher und deutlich verlängerte Akkulaufzeiten aus. Zudem sorgen flexible Verbindungsmöglichkeiten zu einer Vielzahl mobiler Imaging- und Multimediageräte, wie Digitalkameras, Spielekonsolen, Netbooks oder Mobiltelefonen, für ein breites Einsatzspektrum in privaten wie in professionellen Bereichen. Ebenfalls Kennzeichen der jüngsten Minibeamer sind integrierte Speicher und/oder Speicherkartenslots. Dass die Geräte nicht nur allein zur Unterhaltung im privaten Bereich gedacht sind, zeigt ihre Fähigkeit, neben Bildern und Filmen mit Ton auch Officedokumente, wie Excel-Tabellen oder Powerpoint-Präsentationen, abzuspielen.

Auch der Markt für Projektormodule zum Einbau in Handys, Digitalkameras, Camcorder und andere mobile Geräte hat zu Beginn des Jahres weitere Impulse erhalten. So können die Geräte, auf Basis der DLP-Pico-Projector-Technik, mit einer gesteigerten Auflösung aufwarten. Die entspricht in der Oberklasse jetzt WVGA, sprich 854 x 480 Pixel.

Erstmals nach der Vorstellung einer Kamera mit integriertem Projektor Ende letzten Jahres wurde jetzt im Frühjahr der Prototyp einer weiteren Digitalkamera, diesmal mit Pico-Projector-Modul, in dieser Auflösung gezeigt. Aber auch die Handyhersteller haben weitere Modelle mit integrierten Digitalkameras und Projektoren für die sofortige Vorführung von Fotos und Videos vorgestellt und ihr Angebot erweitert. Einige Hersteller bieten auch externe Aufsteckmodule für ihre Camphones Mobiltelefone an, die einfach als Zubehör an das Handy angeschlossen werden.

Auch erste Netbooks mit integrierten Projektoren sind bereits gezeigt worden. Höher auflösende Module sollen von verschiedenen Herstellern bis Mitte 2010 lieferbar sein. Das lässt erwarten, dass dieser junge Markt der integrierten und externen Miniprojektoren wächst und sich weiter rasant entwickelt. Schon zur photokina 2010, die von 21. bis 26. September in Köln stattfindet, werden neue Geräte mit größerer Helligkeit und höheren Auflösungen in noch mehr mobilen Imagingprodukten zu sehen sein.

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Trendletter Foto & Imaging 01 / 2010

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