Der Urlaubsfilm

Der Urlaubsfilm
Nahezu alle Kameras verfügen über eine Videofunktion und so ist es nicht verwunderlich, dass der Urlaub nicht nur in Fotos, sondern auch in Filmsequenzen festgehalten wird. Wer übrigens nach seinem Urlaub von diesem ein Fotobuch macht - was wir nur nahelegen können -, der hat bei manchen Anbietern die Option, auch Videos darin zu integrieren. Digitale Spiegelreflex- und kompakte Systemkameras garantieren eine beeindruckende Filmqualität, die vor über fünf Jahren nur mit extrem hochwertigen Filmkameras möglich war. Immer mehr Filmemacher nutzen übrigens inzwischen diese Kameras für den Dreh - dies zeigt, wie gut sie auch in Bezug auf Videos sind.

Je nachdem, wie sehr man für sich das Thema Video mit Spiegelreflex- und kompakten Systemkameras thematisiert, kommt man um die Anschaffung des entsprechenden Zubehörs nicht umhin. Möchte man seinen Urlaub auch im Video festhalten, so sollte man im Vorfeld schauen, welches Zubehör den Dreh erleichtert und welches die Filmqualität nochmals erhöht. So ist beispielsweise bekannt, dass die in Kameras eingebauten Mikrofone schnell an ihre Grenzen stoßen. Ist also eine gute Tonqualität gewünscht, so ist ein externes Mikrofon Pflicht. Mit der Ausleuchtung verhält es sich nicht anders. Mit LED-Flächenleuchten kann man wahre Wunder bewirken. Als Aufhelllicht lassen sie Schatten verschwinden und man kann mit ihnen beispielsweise ganz viel Glanz in die Augen bringen. Wichtig ist, dass Sie an genügend Speicherkarten denken. Vor allem das Filmen in Full-HD-Qualität stellt besondere Ansprüche an die Leistungsfähigkeit und Kapazität der Speicherkarten. Hier sollte man darauf achten, die für eine Full-HD-Aufzeichnung optimale Leistungsklasse des jeweiligen Kartentyps mit ausreichender Kapazität zu verwenden. Video stellt einfach höhere Anforderungen an Speed und Kapazität.

Wie sich Ihr Urlaubsvideo gestaltet, hängt maßgeblich von Ihren persönlichen Ansprüchen ab. Die einen halten alles fest, was ihnen so vor die Linse kommt und andere wiederum sondieren bis ins Kleinste und haben sozusagen ihr Drehbuch im Kopf. Für welchen Weg man sich entscheidet, hängt sicherlich auch davon ab, ob der Videoschnitt ein Thema für einen ist. Auch, wenn die Videoschnittprogramme immer anwenderfreundlicher und Berührungsängste fehl am Platz sind, so muss man für den Videoschnitt natürlich Zeit einplanen und über die entsprechende Performanz verfügen. Aber nicht nur das. Man muss natürlich auch über die entsprechenden Filmsequenzen verfügen, damit der Film eine runde Sache wird. Ist das Video nur für die eigene Vorführung gedacht, so freut man sich über alles, was man festgehalten hat. Da stören einen beispielsweise keine Wiederholungen, Wackler, schlechten Übergänge – es geht einem rein darum, möglichst viele Urlaubserinnerungen wieder wach zu rufen. Spätestens aber, wenn der Film Außenstehenden wie Freunden präsentiert werden soll, so darf man diese nicht mit ellenlangen Einstellungen oder Wiederholungen langweilen. Auch, wenn beispielsweise im Zelturlaub täglich in der Gemeinschaft gegrillt wurde, so muss das dann nicht in der Häufigkeit auch im fertigen Film verankert sein. Einmal reicht vollkommen. Beim guten Schnitt besteht die große Kunst im Weglassen und anhand von Eckpfeilern die Geschichte aufzubauen.

Video 07 / 2013

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