Tipps für perfekte Weihnachtsvideos

Das Drehen von Videos ist absolut angesagt. Die Gründe für diesen Hype sind vielschichtig: angefangen bei der Tatsache, dass heute nahezu alle Aufnahmegeräte vom Smartphone, Action Cams über Kompaktkameras bis hin zu kompakten System- sowie Spiegelreflexkameras über eine Videofunktion verfügen und dass mit der Ära von Social Media sowie Internet die Einbindung und Verbreitung noch nie so einfach waren und jeder gern schon immer einmal Regisseur sein wollte. Gefördert wird der Videohype durch die überzeugende Filmqualität ebenso wie durch Produkte wie selbstgestaltete Fotobücher, in die sich die Videos über den QR-Code oder, wie auf der photokina 2014 vorgestellt, über ein Display integrieren lassen.

Die beste Videoqualität, sogar schon in 4K, garantieren Verbrauchern hochwertige Kompaktkameras sowie kompakte System- und Spiegelreflexkameras. Von letzteren ist zu lesen, dass sie Filmqualitäten in Hollywoodqualität bieten. Zahlreiche Filme, wie wir sie heute im Fernsehen und Kinos zu sehen bekommen, wurden übrigens mit Spiegelreflexkameras gedreht. Natürlich werden auch Smartphones für den Dreh genutzt. Hier muss man je nach Modell und örtlicher Begebenheit hinsichtlich der Bildqualität Abstriche machen. Für das Weihnachtsvideo empfehlenswerter sind aus unserer Sicht ein Camcorder oder aber eine hochwertige Kompaktkamera sowie eine kompakte System- und Spiegelreflexkamera.

Der Ton macht die Musik

Die Aufnahmegeräte allein machen natürlich allein noch keinen Film aus – sie liefern die technische Grundlage. Je nachdem, wie tief in das Thema Video eingestiegen wird, sollte man sich auch mit dem Zubehör sowie entsprechender Videobearbeitungssoftware auseinandersetzen. So liefern externe Mikrophone, die es auch für Smartphones gibt, eine deutlich bessere Tonqualität.

In der Ruhe liegt die Kraft

Gerade bei der Aufzeichnung bewegter Bilder wirken eine unruhige Kameraführung, Ruckler beim Zoomen oder Schwenken oder auch AF-Korrekturen während der Aufnahme oftmals störend. Ein Stativ mit einem speziellen Zweiwegekopf für sanfte Videoschwenks ist daher praktisch Pflicht für Filmaufnahmen mit einer Kompakt-, kompakten System- und Spiegelreflexkamera. Wird aus der Hand gefilmt, so garantieren Riggs und Schwebehalterungen, mit der sich die Aufnahmeeinheit samt Zubehör ruhig und sicher halten lassen, eine stabile sowie ruhige Bildführung. Für Smartphones empfiehlt sich ein Mini-Tripod.

Es werde Licht

Nicht immer sind die vorherrschenden Lichtverhältnisse optimal und auch nicht immer kann der Filmer bei Außenaufnahmen, wie im Studio, gezielt sein Licht setzen. Oft kann hier eine LED-Flächenleuchte als Aufhelllicht Wunder wirken und Schatten verschwinden lassen sowie Glanz in die Augen bringen. Wichtig beim Weihnachtsvideo ist natürlich, dass die besondere Lichtstimmung durch beispielsweise den Weihnachtsbaum nicht zerstört wird.

Weihnachtsvideobotschaften in einer Sequenz

An Beliebtheit gewinnen Weihnachtsvideobotschaften in nur einer Sequenz mit persönlichen Wünschen zum Fest – es darf natürlich auch gesungen werden. Solche Weihnachtsvideobotschaften sind leicht umzusetzen. Das Aufnahmegerät gehört auf ein Stativ und schon können die Akteure vor der Kamera loslegen. Einplanen sollte man Wiederholungen – denn trotz allen Übens kommt es immer wieder zu Versprechern. Wichtig ist natürlich, für eine weihnachtliche Atmosphäre zu sorgen. So kann sich die Familie beispielsweise vor dem Weihnachtsbaum postieren, mit oder ohne Weihnachtsmütze.

Erzählen einer Geschichte

Videos leben von der Geschichte in vielen einzelnen Bildern. Beim Weihnachtsvideo kann schon im Vorfeld festgelegt werden, welche Sequenzen den Film ausmachen sollen. So kann dieser beispielsweise mit der Fällung beziehungsweise dem Kauf des Baumes beginnen über das Schmücken bis hin zu der Bescherung. Das Weihnachtsvideo kann aber auch vor der im Licht liegenden Kirche beginnen mit Innenaufnahmen vom Krippenspiel bis hin zur Bescherung in den eigenen vier Wänden.

Übergänge finden

Ein Video lebt von Übergängen und dementsprechend ist es ratsam, winterliche beziehungsweise weihnachtliche Impressionen, wie fallenden Schnee oder beispielsweise die Tischdekoration, festzuhalten. Experten empfehlen für die Übergänge eine Dauer von 3 bis 8 Sekunden.

Aus vielen Videos eins machen

Sofern Freunde und Familienmitglieder das gemeinsame Weihnachtsfest auch im Film festhalten, bietet es sich an, diese Videosequenzen in das eigene Weihnachtsvideo zu integrieren. Dazu ist es notwendig für den digitalen Schnitt eine Software einzusetzen, die den Mehrkameraschnitt unterstützt.

Der Schnitt

Videos, wie die vom Weihnachtsfest, werden nicht in einem Stück gedreht. Nach dem Dreh heißt es, die einzelnen Sequenzen zu einem Video zusammenzufügen. Dies setzt natürlich eine entsprechende digitale Videoschnittlösung voraus. Aktuelle Videosoftware wird nicht nur immer leistungsfähiger, sondern auch selbsterklärender. Berührungsängste muss man dementsprechend nicht haben. Dem Video kommt es zugute, sich Zeit zu nehmen.

Video 12 / 2014

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