Videos bei YouTube und Co. in den Blickfang rücken

Titel und Tags entscheiden

YouTube-Logo
Eigene Videos abzudrehen war noch nie so einfach wie heute. Jede Kompaktkamera, kompakte System- oder Spiegelreflexkamera verfügt ebenso über dieses Feature wie Action Cams, Smartphones und natürlich auch die Camcorder, bei denen die Filmfunktion im Vordergrund steht. Gefördert wird der Hype durch Portale wie YouTube oder beispielsweise Vimeo – Plattformen, über die man in Windeseile seine Videos der ganzen Welt vor Augen führen kann. Man ist aber nicht allein auf der Welt und wenn wir von einem Hype sprechen, dann machen es zigtausend Menschen mit uns zur gleichen Zeit und laden ihre Videos auf Portalen hoch. Ein Beleg dafür sind 300 Stunden Videomaterial, das pro Minute auf youTube hochgeladen wird – übrigens wurde der erste Film mit „Me at the zoo“ am 23. April 2005 um 20:27 Uhr hochgeladen. In der Masse das eigene Video zum Blickfang werden zu lassen, ist bei der Menge an Filmmaterial kein Selbstläufer – außer man betreibt schon lange einen eigenen Kanal und hat seine Fangemeinde mit tausenden von Menschen, die wunderbare Multiplikatoren sind. Möglicherweise möchte man mit seinen Videos dies auch erreichen – mittlerweile ist ja bekannt, welch gute Einnahmequelle das sein kann.

Dank des „Upload“-Knopfes ist das Hochladen von Videos auf Portalen wie YouTube heute ein Kinderspiel. Der Ablauf ist bei jedem Videoportal gleich, man muss sich dementsprechend nicht umstellen.

Damit das eigene Video auf den Portalen die Aufmerksamkeit weckt, muss ihm ein ansprechender Titel gegeben werden. Das klingt leichter als gesagt, denn der Titel sollte möglichst kurz sein und natürlich auch aussagekräftig – also neugierig auf das Video machen. Möchte man international mit seinem Video Aufmerksamkeit erregen, dann sollte der Titel in englischer Sprache gewählt werden. Ist man im Englischen nicht so versiert, dann bitte Freunde um Unterstützung bitten und nicht blindlings dem Übersetzungsprogramm im Internet vertrauen.

In der Beschreibung hat man die Möglichkeit, weitere Infos zum Video zu hinterlassen. Diese sollten Schlüsselwörter, auch als „Tags“ bezeichnet, enthalten. Diese Schlüsselwörter helfen, das Video zu verbreiten. Zudem werden sie von den Suchprogrammen der Videoportale bei der Suche genauso berücksichtigt wie der Titel. Die Schlüsselwörter müssen natürlich im Einklang mit dem Thema des Clips stehen, denn ansonsten gibt es negative Rückmeldungen.

Der beste Titel und die grandiosesten Tags nützen natürlich nichts, wenn man nicht mit seinem Clip zu überzeugen weiß. Dazu gehört es, sich an die Gepflogenheiten der Videoplattform anzupassen und hier zählen die ersten Sekunden. So ist beispielsweise zu beobachten, dass man mit seinem Video schon verliert, wenn am Anfang der Titel steht. Angesagter ist ein kurzes Intro – danach kann ruhig der Titel eingeblendet sein. Man kann sich natürlich auch der Effekte bedienen – die sind so schnell out wie sie in waren.

Video 03 / 2015

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